Staub, Explosionen
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Wie hoch ist die Explosionsgrenze von PVC-Staub? ?**Name** | **Entzündungspunkt** | **Selbstentzündungspunkt** | **Explosionsbereich** | **Weitere Eigenschaften**
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PVC-Pulver | Zersetzung bei 130–160 °C (nicht Selbstentzündungspunkt) | Untergrenze: 63–86 g/m³; Obergrenze: 500 g/m³ | Nach der Entzündung entsteht eine selbstentzündliche Substanz. | Der Entzündungspunkt bezeichnet die niedrigste Temperatur, bei der eine Mischung aus gefährlichen Stoffen und Luft durch Nähe zu einer Flamme oder aufgrund eines großen Auslaufs in Brand gerät – das Feuer breitet sich dabei nicht aus und erlischt sofort. Dieser Wert ist ein wichtiger Indikator für die Brandgefahr eines Stoffes. Zündtemperatur – bezeichnet die Temperatur, bei der gefährliche Stoffe in Brand geraten, ohne dass sie mit einer Quelle des Feuers (oder Funken) in Berührung kommen. Explosionsbereich – bezeichnet den Bereich in der Luft (oder im Sauerstoff), in dem eine Explosion dieses Gases möglich ist. Es gibt dabei einen unteren und einen oberen Grenzbereich. Gefährdungsklasse H = (Oberer Explosionsgrenzwert – Unterer Explosionsgrenzwert) / Unterer Explosionsgrenzwert. Je höher der Wert der Gefährdungsklasse H ist, desto größer ist die Explosionsgefahr. Außerdem ergeben sich aus den Brandschutzvorschriften für die verschiedenen PVC-Fabriken und Lagerhäuser, dass in den Bereichen für Acetylen, Vinylchlorid, Polymerisierung, Destillation sowie Calciumkarbid ein Brandschutz der Klasse A erforderlich ist. In den Bereichen für Trocknung und Verpackung reicht hingegen ein Brandschutz der Klasse C aus, während für die PVC-Lagerhäuser eine Brandschutzklasse D ausreichend ist. Die PVC-Stäube konzentrieren sich hauptsächlich in den Trocken- und Verpackungsräumen, wo keine besonders strengen Brandschutzanforderungen gelten. Das zeigt, dass eine Explosion der PVC-Stäube äußerst unwahrscheinlich ist.