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Gibt es aktuelle Anforderungen an das FGS-System der LNG-Empfangsanlagen?
Derzeit sind die Empfangsstationen ESD und FGS dasselbe System – das sollte nicht den geltenden Vorschriften entsprechen
Das Brandmelde-System ist ein Sicherheitsmanagement-System zur Erkennung von Bränden und Gasen. Es erfasst Signale von Feuermeldern sowie von Sensoren für Rauch, Feuer, brennbare Gase und giftige Gase vor Ort in chemischen Anlagen. Anhand dieser Signale wird mithilfe von Softwarelogiken die Steuerung von Alarmlampen, Alarmsirenen, Schwallventilen, Schaumventilen sowie der Lüftungsanlagen gesteuert. Das Brandmeldesystem besteht aus Vor-Ort-Sensorik, Logiksteuerungen, Aktoren, einer analogen Alarmanzeige sowie einem Notstromversorger und umfasst außerdem die gemeinsamen Alarmsignale für das Gebäudebrandmeldeystem sowie das Klimaanlagensystem. Sollten im FGS-System Störungen in der Systemfunktion, im Stromversorgungssystem oder in den Überwachungskreisen auftreten, werden neben dem Auslösen eines Fehleralarms weder ein Überwachungsalarm noch die Feuertüren aktiviert. Daher wird im FGS-System das gesamte System als fehlersicheres Modus definiert.
Normen für die Ingenieurdurchführung von Terminalanlagen für flüssigen Erdgas 10.1.7 Das System zur Überwachung von Bränden sowie brennbaren Gasen muss in der Lage sein, Brände, Lecks von brennbaren Gasen sowie Flüssig-Erdgas im Bereich der Anlage zu erkennen. Im Falle eines Brandes muss es möglich sein, die Produktionsanlagen abzuschalten und die Löschvorrichtungen in Betrieb zu setzen. 10.1.8 Die Systeme zur Überwachung von Bränden und brennbaren Gasen müssen unabhängig vom Prozesssteuerungssystem sowie vom Sicherheitsinstrumentierungssystem eingerichtet werden. Ihr Sicherheitsniveau sollte mindestens dem des Sicherheitsinstrumentierungssystems entsprechen. Bei Verwendung von programmierbaren Steuereinheiten muss eine fehlerfreie Funktionsweise gewährleistet sein.
Normen für die Ingenieurdurchführung von Terminalanlagen für flüssigen Erdgas 10.1.7 Das System zur Überwachung von Bränden sowie brennbaren Gasen muss in der Lage sein, Brände, Lecks von brennbaren Gasen sowie Flüssig-Erdgas im Bereich der Anlage zu erkennen. Im Falle eines Brandes muss es möglich sein, die Produktionsanlagen abzuschalten und die Löschvorrichtungen in Betrieb zu setzen. 10.1.8 Die Systeme zur Überwachung von Bränden und brennbaren Gasen müssen unabhängig vom Prozesssteuerungssystem sowie vom Sicherheitsinstrumentierungssystem eingerichtet werden. Ihr Sicherheitsniveau sollte mindestens dem des Sicherheitsinstrumentierungssystems entsprechen. Bei Verwendung von programmierbaren Steuereinheiten muss eine fehlerfreie Funktionsweise gewährleistet sein.
Die Anforderungen an die FGS-Struktur besagen, dass FGS als Sicherheitssystem die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Systems berücksichtigen muss. Deshalb muss das System eine redundante Struktur aufweisen. Jeder Anlagengebiet ist mit einem eigenen FGS-System ausgestattet, das über redundante serielle Kommunikationsverbindungen mit dem jeweiligen DCS kommuniziert. Gleichzeitig werden die Alarmsignale auf den analogen Alarmtafeln in den jeweiligen Kontrollräumen angezeigt. Jedes FGS ist mit redundanten Ethernet-Schnittstellen ausgestattet, die über Glasfaser mit dem redundanten zentralen Switch des FGS verbunden sind. Die HMI-Steuergeräte, die im Notfallreaktionszentrum des Unternehmens sowie in den Feuerwehrstationen installiert sind, kommunizieren über Ethernet mit den jeweiligen FGS-Systemen. Dadurch wird der Alarmzustand der einzelnen Sensoren in Echtzeit angezeigt. So wird eine zentrale Überwachung des gesamten Werks ermöglicht, was wiederum dazu beiträgt, auf Notfälle schneller und effektiver reagieren zu können
Verarbeitung der Eingangs- und Ausgangssignale von FGS 1: Die Ausgangssignale der Gasdetektoren liegen im Bereich von 4–20 mA. Diese Signale werden direkt an die analogen Eingangskarten des Systems angeschlossen. Dadurch kann die Konzentration von brennbaren oder giftigen Gasen in den kritischen Bereichen des Geräts in Echtzeit überwacht werden. Gleichzeitig werden in der Logik Alarme bei Überschreitung der Gaskonzentration, Alarme bei Unterbrechung und Kurzschluss sowie Anzeigen zum Überprüfungsstatus realisiert. 2, Digitale Eingänge: Da das FGS-System im fehlerfreien Sicherheitsmodus arbeitet, befinden sich die Kontaktsignale im System – wie z. B. manuelle Alarme, Rauchmelder, Temperatursensoren, Druckschalter, Durchflussschalter usw. – unter Normalbedingungen in der ausgeschalteten Position. Sie schalten sich erst bei einem Alarm ein. Um sicherzustellen, dass die oben genannten Kontaktsignale bei Bedarf ordnungsgemäß funktionieren, verwendet das System eine SDI-(Supervised Digital Input)-Schaltstruktur zur Verarbeitung der Kontakteingaben. Dabei werden die Kontaktschalter in Reihe oder Parallel mit Widerständen bestimmter Werte geschaltet und anschließend an die Analogeingangskarte angeschlossen. Anschließend wird die Eingangsspannung logisch bewertet, um den Zustand des Schaltkreises – normal, Alarm, Kurzschluss oder Unterbrechung – zu bestimmen und entsprechende Alarmmeldungen auszugeben. 3, Digitale Ausgänge: Die DO-Ausgänge im FGS umfassen Alarmlampen, Alarmsirenen, Elektromagnete usw. Unter normalen Bedingungen sind diese Geräte nicht mit Strom versorgt. Um sicherzustellen, dass sie bei Bedarf ordnungsgemäß funktionieren, verwendet das System SDO-Karten (Supervised Digital Output), um solche Geräte anzusteuern. Die SDO-Karte kann den Ausgangskreis kontinuierlich überwachen, um festzustellen, ob der Kreis in einem guten Zustand ist. Ein Versagen der Last im Ausgangskreis löst einen entsprechenden Systemalarm aus und gibt außerdem an, welcher Fehlerkanal betroffen ist.
FGS-Stromversorgungssystem: Die Stromversorgung des Systems erfolgt über zwei Quellen – eine stammt vom UPS-System der Fertigungsanlage, die andere nicht von einem UPS. Gleichzeitig ist das FGS-System mit einer eigenständigen 24-Stunden-Notbatterie ausgestattet, um sicherzustellen, dass das System auch im Falle eines Ausfalls der Stromversorgung der gesamten Anlage mindestens 24 Stunden lang weiterhin Sicherheitswarnungen und Schutzfunktionen für die Anlage bereitstellen kann.
Das FGS-System verfügt über eine Alarmanlage, die eine umfassende Selbstdiagnose von Systemfehlern ermöglicht, und weist eine hohe Fehlertoleranz auf. Jeder Fehler im System – wie Systemfehler, Stromversorgungsprobleme, Schaltkreisfehler oder Warnungen bezüglich der Temperatur im Schrank – wird umgehend auf den Anzeigetafeln in den Kontrollräumen angezeigt. Zudem werden akustische und visuelle Alarme ausgelöst. Die umfassenden Funktionen zur Selbstdiagnose und Fehlermeldung gewährleisten eine kontinuierliche Sicherheit der Anlage im FGS-System.
Das sind die allgemeinen Anforderungen an das FGS-System. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Kommentare zu hinterlassen
Allgemeine Verordnung Nr. 3116 der Behörde für Arbeitssicherheit **Leitlinien der Behörde für Arbeitssicherheit zur Stärkung der Verwaltung von Sicherheitssystemen in der Chemieindustrie: Artikel 11 – FGS-Systeme müssen als eigenständige Steuerungssysteme fungieren.**