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Müssen bei den großen Ventilen, die zur Heizung verwendet werden, Entlastungsventile installiert werden? (Bei Anlagen in der Petrochemie-Branche schon – der Druck liegt in der Regel unter 2,5 MPa.) Angenommen, die Wassertemperatur ändert sich um 100 Grad Celsius – wie viel steigt dann der Druck im Gehäuse?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von shiwendong am 10.12.2016 um 15:04 bearbeitet. In der Öl- und Petrochemiebranche werden in der Regel lange Transportleitungen eingesetzt – dabei spielen vor allem topografische Faktoren eine Rolle; an manchen Stellen ist die Neigung des Geländes über große Entfernungen hinweg groß. Bei Heizsystemen hängt die Auswahl der Leitungen von dem Druck ab; bei hohem Druck müssen Sicherheitsventile eingebaut werden
In der Öl- und Petrochemieindustrie werden dafür sogenannte Druckentlastungsventile verwendet. Es handelt sich dabei um automatische Schutzventile, die dazu dienen, ungewöhnliche Druckschwankungen in den Rohrleitungen, die durch plötzliche Strömungsänderungen entstehen, sowie die durch solche Schwankungen verursachten Schäden an den Rohrleitungssystemen und Geräten zu verhindern. Zu diesem Zweck können Sicherheitsventile nicht verwendet werden, da deren Entlastungskapazität nicht ausreicht Im Allgemeinen schließt sich der Sicherheitsventil, sobald der eingestellte Druck unterschritten wird – es gibt dann nicht genügend Entlastungsmenge, um die kurzfristigen Strömungsverhältnisse sowie Wasserstöße in den Rohrleitungen zu beseitigen!
Es scheint nicht unbedingt notwendig zu sein; man kann je nach Situation entscheiden
Nicht notwendig, in der Regel müssen brennbare und explosive Stoffe installiert werden