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Der 13. Fünfjahresplan für Biomasseenergie wurde bereits veröffentlicht – wie sehen die Aussichten für die Entwicklung von Biomassebiogas aus? Ich möchte die Experten der Branche fragen: Wo liegen momentan die Probleme mit Biogas?
Große Zuchtbetriebe nutzen Biogas – das ist wirtschaftlich vorteilhaft
Theoretisch erzeugt landwirtschaftlicher Stroh mehr Gas – hat die Anwendung auf landwirtschaftlichem Stroh dann einen wirtschaftlichen Wert?
In der aktuellen Form stellt die Vergärung von landwirtschaftlichen Reststoffen in den nördlichen Regionen eine Lösung für das Verbrennen dieser Reststoffe dar. Doch dafür sind Subventionen notwendig – allein durch die Unternehmen reicht das nicht aus. Ebenso sind große Bauernhöfe erforderlich, um die Vergärung von Reststoffen durchzuführen. Zudem sind biologische Düngemittel wichtig
Derzeit gibt es Zuschüsse für den Aufbau der Anlagen zur Erzeugung von Biogas in der Anfangsphase – doch für die Nutzung dieser Biogas in der Folgephase gibt es keine Zuschüsse. Wäre es nicht sinnvoll, das Biogas nach seiner Reinigung in das Erdgasnetz oder als Kraftstoff für Fahrzeuge einzubringen?
Im Hintergrund wird anscheinend das Prinzip der Nähe angewandt – beim Betreten des Leitungsnetzes müssen zusätzliche Vorrichtungen wie Druckreserven eingebaut werden. Zudem gibt es Interessenskonflikte mit dem Gassektor
Ja, im Grunde gilt das Prinzip der Nähe. Doch bei großen Biogasanlagen wird dieses Prinzip nicht berücksichtigt. Wenn das Biogas nach der Reinigung zu Erdgas wird, müssen auf dem Land eigene Leitungsnetze und Tankstellen errichtet werden – das sind enorme Investitionen. In solchen Fällen ist es wahrscheinlich, dass keine Gewinne erzielt werden können. Ach, für Biogas fehlen weiterhin politische Anreize
Im Süden bin ich mir nicht sicher, haha. Ich bin im Norden. In unseren Kraftwerken hier wird kein Erdgas verwendet – es wird ausschließlich Kohle genutzt. Und sie sind alle ziemlich stark – sie haben kein Geldmangel. Damit sie Erdgas verwenden, muss es **eine Politik geben.