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Seit jeher war die Auswahl an Empfängermaterialien für Solarzellen aufgrund der dominierenden Stellung von Fullerenen sehr begrenzt. Die natürlichen Defekte der Fullerenen führen zu hohen Herstellungskosten sowie zu einem niedrigen Absorptionskoeffizienten – also zu einer Reihe von Instabilitätsfaktoren. Daher ist die Zukunft der Fullerenen-Materialien sicherlich nicht besonders vielversprechend. Die Entwicklung von Nicht-Fullerenen-Materialien ist somit der einzige und unvermeidliche Weg. Kürzlich haben niederländische und spanische Wissenschaftler gemeinsam entdeckt, dass Phthalocyanin-Moleküle als Materialien für organische Solarenergiezellen geeignet sind. Sie behaupten, dass diese Moleküle in der Lage seien, die dominierende Stellung der Fulleren-Materialien in Frage zu stellen. Dabei wurden Moleküle des Subphthalocyanins mit vier unterschiedlich axial substituierten Gruppen entworfen und synthetisiert, die als Elektronenakzeptormaterialien dienen. Mit Subphthalocyanin als Akzeptor erreicht die Effizienz der Solarelektrizitätsgenerierung über 4 %. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass Subphthalocyanin-Moleküle in Zukunft als neue Akzeptormaterialien eine wichtige Rolle in organischen Solarzellen spielen werden. Die Änderung der axialen Substituenten kann die Eigenschaften der Moleküle bezüglich der Aufnahme von Elektronen nur geringfügig verändern, kann aber die Aggregations- und Kristallisationseigenschaften der Moleküle erheblich beeinflussen. Vier Materialien zeigten bei der Charakterisierung der Bauelemente unterschiedliche Leistungsmerkmale, wobei SubPcCl6-Cl in Kombination mit dem Donor PTB7-Th die besten Ergebnisse für die Bauelemente lieferte. Die photovoltaische Umwandlungsrate der Sonnenenergie ist zu gering, wodurch die Entwicklung neuer Energien ständig behindert wird. Mit dieser Forschung behaupten die Wissenschaftler, dass die Umwandlungsrate der Sonnenenergie in Zukunft kein Problem mehr darstellen wird. Die Nachrichten im Artikel stammen von Molfind-Netzwerk (www.molfind.cn)