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Zum Schweißen gibt es GasSchweißen und Elektroschweißen, zum Schneiden gibt es Flammen-Schneiden und Plasmaschneiden – entsprechen diese beiden Verfahren einander?
Je nach den Eigenschaften des Verfahrens lassen sie sich in drei Hauptkategorien einteilen: Schmelzschweißen, Druckschweißen und Lötschweißen. Die Schweißung durch Schmelzen beinhaltet das Erhitzen der Verbindungsstelle der beiden zu verbindenden Teile bis zum Schmelzpunkt. Anschließend werden diese Teile ohne Druck abgekühlt, sodass sie miteinander verschmelzen und so die Verbindung hergestellt wird. Drahtverschweißen ist ein Schweißverfahren, bei dem während des Schweißvorgangs Druck auf die zu verschweißenden Teile ausgeübt werden muss, gleichzeitig wird erhitzt (oder nicht erhitzt), um den Schweißvorgang abzuschließen. Löten bedeutet, dass ein Lötmetall mit niedrigem Schmelzpunkt geschmolzen wird, sodass es sich mit dem zu verbindenden Metall (das weiterhin erhitzt ist, aber noch fest ist) austauschen kann – dadurch entsteht die Verbindung. Schweißen und Schneiden haben keine entsprechende Beziehung
Gasschweißen: Eine Schweißmethode, bei der als Wärmequelle die Flamme verwendet wird, die durch das Verbrennen einer brennbaren Gasmasse in Kombination mit einem Oxidationsgas entsteht. Dadurch werden die zu verschweißenden Teile sowie das Schweißmaterial geschmolzen, sodass eine Verbindung zwischen den Atomen entsteht. Schweißen: Schweißen ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den Stabstromschweißprozess. Eine Schweißverfahrensart, bei der durch einen Schweißstab die Metallteile an den zu verbindenden Stellen durch die hohe Temperatur des Lichtbogens geschmolzen werden. Flammenschneiden: Beim Flammenschneiden wird die hohe Temperatur, die beim Verbrennen von Eisenoxid entsteht, genutzt, um Kohlenstahl zu schneiden. Die Konstruktion der Flammenzange sorgt dafür, dass ausreichend Sauerstoff für das Verbrennen des Eisenoxids bereitgestellt wird, damit ein gutes Schneideergebnis erzielt werden kann. Plasmaschneiden: Beim Plasmabogenschneiden wird die Wärme des hohen Temperatur-Plasmabogens genutzt, um das Metall an der Schnittstelle des Werkstücks lokal zu schmelzen (und zu verdampfen). Anschließend wird das geschmolzene Metall durch den Impuls des schnellen Plasmas aus dem Bereich des Schnitts entfernt, wodurch eine Schnittstelle entsteht. Die Kosten für Geräte zur Flammenbeschneidung sind gering, und es handelt sich dabei um die einzige wirtschaftlich effektive Methode zum Schneiden von dicken Metallplatten. Allerdings weisen diese Geräte Nachteile beim Schneiden von dünnen Platten auf. Im Vergleich zur Plasmabearbeitung ist das Wärmebeeinfluszbereich bei der Flammenbearbeitung deutlich größer, wodurch auch eine größere thermische Verformung entsteht. Um ein präzises und effektives Schneiden zu gewährleisten, benötigen die Bediener hohe Fähigkeiten, um während des Schneidvorgangs rechtzeitig der thermischen Verformung der Metallplatte auszuweichen.