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Wie wird die Ausgangstemperatur des Umwandlungsofens gesteuert?
Früher wurde ein Verfahren mit einem Teerheizofen verwendet, bei dem Gas zur Erwärmung genutzt wurde; es scheint sich um eine stufenweise Steuerung gehandelt zu haben. Das ist schon über 10 Jahre her – ich habe es vergessen
Bei konstanter Luftgeschwindigkeit wird die Kontrolle hauptsächlich durch die Steuerung der Eingangstemperatur erreicht
Die Ausgangstemperatur ist in der Regel die Temperatur, die durch die Wärmeentwicklung bei der katalytischen Reaktion erreicht wird. Die Eingangstemperatur darf nicht unter die Aktivitätstemperatur des Katalysators fallen. Die Ausgangstemperatur lässt sich kaum anpassen.
Zunächst muss festgestellt werden, um welche Umwandlungstechnologie es sich bei der von Ihnen verwendeten Methode handelt: Es kann sich um eine vollständige Umwandlung handeln (zum Beispiel bei der Herstellung von Wasserstoff oder Ammoniak – dabei wird in der Regel ein CO-Ausstoß von < 0,5 % gefordert), um eine teilweise Umwandlung (zum Beispiel bei der Herstellung von Methanol, Ethylenoxid, Essigsäure oder Olefinen sowie bei verfahrensbasierten Methoden zur Kohleverwertung), oder um die neuere isotherme Umwandlungstechnologie. Die Temperaturregulierungsmethoden variieren je nach Prozess: Die Eintrittstemperatur, das Verhältnis von Wasser zu Gas (Wasser-Kohlenstoff-Verhältnis), die Luftstromgeschwindigkeit, die Zusammensetzung des einströmenden Rohgases, der Druck im Gasbehälter (isotherme Umwandlung), die Menge des eingesetzten Katalysators sowie das Verhältnis von Durchmesser zu Höhe des Umwandlungsofens – außerdem auch die aktiven Bestandteile des Katalysators (Kobalt-Molybdän-Systeme, Eisen-Systeme) – beeinflussen alle die Ausgangstemperatur.
Die Steuerung erfolgt je nach den Bedingungen des Umwandlungsprozesses – entweder durch normale Einstellungen oder durch Anpassung der Einlasstemperatur sowie des Wasserdampfverhältnisses.