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In der Fabrik gibt es ein elektromagnetisches Durchflussmessgerät vom TypABB FEP300 mit einem Durchmesser von 50 und einer Genauigkeitsklasse von 0,2. Ich weiß nicht, wie groß das Messbereich bei einer Genauigkeit von 0,2 % ist. In den Unterlagen stand, dass es sich um einen Bereich von 1,2 bis 60 handelt. Mein Vorgesetzter sagte jedoch, das seien nur die messbaren Untergrenze und Obergrenzen – bei dieser Genauigkeitsstufe sei die Genauigkeit bereits nicht mehr gegeben.
Das bedeutet, dass bei der Einstellung des Messbereichs dieses Durchflussmessers der maximale Wert 0–60 sein kann; es können auch andere Werte wie z. B. 0–50 eingestellt werden. Diese Messbereichseinstellung hängt vom von Ihnen gemessenen Durchflussbereich ab.
Das verstehe ich, aber wenn der Fehler zwischen Untergrenze und Obergrenze mehr als 0,2 % beträgt, frage ich mich, bei welchem Messbereich der Fehler konstant bei 0,2 % bleibt
Ich dachte immer, dass Ausländer im Allgemeinen sehr gewissenhaft sind – insbesondere die Deutschen
Welcher Fehler meinst du mit mehr als 0,2 %? Die Genauigkeitsklasse eines Durchflussmessers bezieht sich auf den Referenzfehler. Der effektive Messbereich hingegen ist der festgelegte Bereich. Innerhalb dieses Messbereichs muss die Genauigkeit mindestens der Klasse 0,2 entsprechen. Wenn der Referenzfehler mehr als 0,2 % beträgt, sollte zunächst überprüft werden, ob es Probleme bei der Auswahl des Messers gibt. Falls die Wahl des Messers für das jeweilige Medium korrekt ist, kann das Messgerät an ein zertifiziertes Prüfinstitut geschickt werden. Ein positives Prüfergebnis bedeutet, dass Störungen vorliegen; in diesem Fall müssen diese ausgeglichen oder korrigiert werden – oder man sollte sich auf die Messdaten des Durchflussmessers verlassen
Ich denke, dass diese Genauigkeitsstufe streng genommen für den gesamten Messbereich gilt!