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Die Stilllegung und Passivierung des Wasserstoffreaktors dient hauptsächlich dazu, zu verhindern, dass das Eisensulfid auf der Oberfläche des Katalysators in Kontakt mit Sauerstoff kommt. Dadurch wird verhindert, dass das Eisensulfid in stabiles Eisenoxid und Schwefeldioxid umgewandelt wird. Hat dies auch die Wirkung, den katalytischen Zustand vom sulfidierten in den oxidierten Zustand zu versetzen? Kann ein Katalysator, der in den sulfidierten Zustand überführt wurde, erneut vorsulfidiert werden, um wieder verwendet zu werden?
Ist der letzte Satz nicht klar genug formuliert? Man möchte nicht fragen: Kann ein Katalysator, der in einen Oxidationszustand überführt wurde, erneut vorsulfidiert und wiederverwendet werden? Die Antwort ist ja.
Ich stimme allem zu, was du sagst. Allerdings ist schwer zu sagen, inwieweit der Passivierungsprozess zur Oxidationsstufe führt. Die Hersteller von Katalysatoren behaupten, dass bei niedrigen Temperaturen – über 100 Grad – im Grunde nur die erste Situation vorliegt, nämlich die Zersetzung von FeS. Um eine Oxidationsstufe zu erreichen, ist hingegen eine Passivierung bei hohen Temperaturen notwendig; ich erinnere mich vage daran, dass diese Temperaturen über 220 Grad liegen. Andererseits würde ich auch bei der Verwendung der Kältepassivierung vor dem Betrieb eine Vorvulkanisierung durchführen, um die Aktivität zu gewährleisten. Ich denke, an einigen Stellen wird es trotzdem zu einer Umwandlung in Oxidzustände kommen. . .