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Dieser Beitrag wurde zuletzt von 328104062 am 6.9.2016 um 15:44 geändert. Wie der Titel schon sagt: 1. Welche Bücher/Unterlagen haben alle? Unsere Prozesse umfassen das ganze Jahr über: Außendienstkontrollen, interne Protokollierung der Betriebsabläufe, Dokumentation der Zugabe der drei Mittel (Inhibitor, Antioxidans, NA3PO4 usw.), Überwachungsprotokolle für das Zirkulationswasser, Überwachungsprotokolle für das Heizwasser, Protokolle zu den Entwässerungsanlagen, Protokolle zur Steuerung des Betriebsablaufs, Protokolle zu den Blindplatten, Protokolle zum Energieverbrauch pro Schicht, Statistiken zu den Alarmen usw. Bei den Geräten gibt es außerdem: Protokolle zur Überwachung der Hochtemperaturpumpen, Protokolle zur Öllieferung an die Pumpen, Protokolle zur speziellen Wartung der Anlagen sowie Protokolle zur Drehung der Pumpen. . . . Im Winter gibt es: Protokolle zur Überwachung der Heizung, Protokolle zum Druck des Steuerluftsystems, Protokolle zur Temperaturmessung bei der Luftkühlung, Protokolle zur Prävention von Frostbildung, Protokolle zu Inspektionen gegen Frostbildung, Protokolle zu problematischen Bereichen usw. Die technischen Verantwortlichen haben wiederum folgende Protokolle: Protokolle zu den Heizöfen, Protokolle zu potenziellen Unfallgefahren, Protokolle zu ungeplanten Stillständen, Protokolle zu Sicherheitsventilen, Protokolle zu Druckmessgeräten, Protokolle zur Korrosionsüberwachung, Protokolle zur Messung der Dicke der Rohre, Protokolle zu wöchentlichen Inspektionen vor Ort, Protokolle zur Analyse täglicher Abweichungen usw. 2. Wie finden Sie unsere Protokolle? Was ist überflüssig? 3. Wie kann man verhindern, dass die Verwaltung durch Aufzeichnungen erschwert wird? In der Praxis treten immer wieder Probleme auf – beispielsweise Lecks im Kreislaufwasserkühler, wodurch Öl ins Kreislaufwasser gelangt, oder abweichende Messwerte durch die Sensoren der Anlage. Die örtlichen Mitarbeiter können diese Probleme nicht lösen. Daraufhin wird vorgeschlagen, ein Register anzulegen, die Schulung der Mitarbeiter zu verbessern sowie eine bessere Überwachung der Anlage sicherzustellen. Auf dieser Grundlage wird die Verwaltung verstärkt – indem man das Register sowie die Pläne zur speziellen Überwachung überprüft. So scheint es, als wären alle Probleme gelöst. Egal ob die Probleme später noch gelöst werden oder nicht – das Register wird weiterhin existieren, denn die Probleme haben sich bereits ereignet und wurden auch gelöst
Tatsächlich ist die Akkumulation sehr wirksam: Wenn ähnliche Probleme auftreten, können wir aus früheren Fällen analysieren und so schnell Lösungen finden. Das ist auch ein Mittel, um viel wiederholende Arbeit zu vermeiden. Natürlich sind einige Aufzeichnungen nicht besonders nützlich oder ähneln anderen Aufzeichnungen – in solchen Fällen können wir sie zusammenfassen und vereinfachen. Dafür muss jedoch eine Anfrage gestellt werden, es sind viele Formalitäten zu erledigen, was ziemlich umständlich ist. Das ist ebenfalls ein Problem, das man nicht selbst lösen kann. Es lässt sich nicht ändern
Im Grunde genauso wie bei uns. Wir haben außerdem Geräte, wöchentliche und monatliche Berichte über die Produktionsprozesse, verschiedene monatliche Zusammenfassungspläne sowie morgendliche Besprechungen um 7:40 Uhr...:lol