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Im Halbregenerativen Reformierungszyklus ist der Methangehalt im Wasserstoff zu hoch

2016-11-27View Original

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Anlage: Halbregenerativer Reformer – kürzlich lag der Methangehalt im zyklischen Wasserstoff bei 10–12, der C3-Gehalt bei über 3. Die Reinheit des zyklischen Wasserstoffs lag nur bei 75–77. Was ist der Grund dafür?
Reply #22016-11-28
Möglicherweise enthält das Naphtha-Rohmaterial zu viele Etherverbindungen (z. B. MTBE). Wir sind bereits darauf gestoßen – es sollte analysiert werden, um dies zu bestätigen
Reply #32016-11-28
Nach der Vorhydrierung des Nafta sollten keine Ether mehr vorhanden sein – sie sollten in Wasser umgewandelt werden, welches anschließend im Destillationsprozess entfernt wird
Reply #42016-11-28
Allein an der Wasserstoffzusammensetzung lässt sich erkennen, dass die metallische Funktion zu stark ist – es ist kein Schwefel vorhanden
Reply #52016-11-28
Der Katalysator ist bereits seit über einem Jahr in Betrieb – er befindet sich somit im Endstadium seines Lebenszyklus. Ist es möglich, dass sich der Kohlenstoffablagerungen auf die sauren Funktionsbereiche des Katalysators verlagert haben? Die Kohlenstoffablagerungen in den metallischen Funktionsbereichen wurden bereits beseitigt
Reply #62016-11-28
Es wird als vorbehandeltes Hydrierungswasserstoffgas angesehen. Ein hoher Anteil an Ethern in den Naphtha-Rohstoffen führt zu einem hohen Methangehalt im Wasserstoff des Vorhydrierungszyklus. Mit der Zufuhr für die Reformierung ist alles in Ordnung. Im Reformierungszyklus gibt es zu viel Methan – das liegt vermutlich daran, dass die Hydrolysereaktion besonders intensiv abläuft. Die Hydrolysereaktion ist eine stark exotherme Reaktion; dadurch sinkt die Reaktionstemperatur. Treten solche Phänomene auf? Die Sulfurisierung des anderen, halb-regenerierten Platin-Rhenium-Katalysators dient dazu, die Aktivität des neuen Katalysators zu verringern und starke Hydrolysereaktionen zu vermeiden. Derzeit könnte diese Situation auf eine zu hohe Aktivität zurückzuführen sein. Habe noch nie mit halbregenerativer Reformierung zu tun gehabt, das ist nur meine eigene Vermutung :)
Reply #72016-11-29
Es wird auch in Betracht gezogen, dass das System zu trocken ist. Derzeit werden etwa 2,5 ppm Wasser sowie etwa 2,5 ppm Chlor zugeführt. Doch die Analyseen zeigten keinerlei Veränderung des Wassergehalts in der Luft vor und nach der Zufuhr von Wasser – man geht daher vorerst davon aus, dass die Analyseergebnisse ungenau sind
Reply #82016-11-29
Es liegt wahrscheinlich an einer abgeschwächten säureartigen Wirkung, wodurch die metallische Wirkung stärker wird und die Demethylierungsreaktionen intensiver werden.

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