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Kürzlich habe ich an einem Projekt zur Modernisierung eines 5000 Kubikmeter großen Kuppelbehälters gearbeitet. Dabei stellte sich heraus, dass bei vielen dieser Behälter der Entwurfsdruck bei 1960 Pa im positiven Bereich und bei 490 Pa im negativen Bereich lag. Woher stammt eigentlich die Grundlage für diese Werte? Außerdem: Wie werden der positive und der negative Testdruck jeweils gewählt?
Der Designdruck für Tanks unter Normaldruck ist in den Vorschriften GB50341 für die Konstruktion von vertikalen, zylindrischen, geschweißten Stahlöltanks festgelegt. Bei der üblichen Planung wird mit einem Druck von -50 bis 200 mm Wassersäule gerechnet. 1 mm Wassersäule entspricht 9,8 Pa; somit entsprechen 50 mm einem Druck von -490 Pa und 20 mm einem Druck von 1960 Pa:$
In Ordnung, danke. Ich habe die genauen Bedingungen bisher nicht gefunden. Könnten Sie mir auch sagen, wie der Prüfdruck festgelegt wird? Soll es 1-fach 1960 sein oder 1,1-fach 1960? :D
Füllen Sie direkt Wasser ein, um Lecks zu testen – nicht nach dem Vielfachen des konstruktiven Drucks. Schauen Sie sich GB50341, Absatz 3.01 an
Der positive und negative Druck beim Design wird durch den Betriebsdruck der auf dem Tank installierten Abluftventile bestimmt. Die Prüfdrücke sowie die Prüfmethoden müssen gemäß A.5.1 sowie B.6.1 und B.6.2 der Norm GB/T50341-2014 angewandt werden. Die Wasseraufnahmeprüfung muss gemäß den Anforderungen von 7.4 der Norm GB50128-2014 durchgeführt werden.
-50–200 mm Wassersäule – in unserem Bereich des Transports und der Lagerung wählen wir in der Regel diesen Druckwert für die Sicherheitsmanlöcher von Flottendächerbehältern aus. Auch in den Standards für Bögen findet sich diese Regelung nicht. Aber früher haben wir tatsächlich nach diesem Druck entworfen. Was soll die Frage?
Man kann sich die Erläuterungen zu GB50341-2003, Abschnitt 3 „Allgemeine Vorschriften“, Tabelle 1, Artikel 5 ansehen