Chemische Reinigung von Rohrleitungen, Entfettung von Rohrleitungen, Säurereinigung von Rohrleitungen, Standards für Verfahren der chemischen Reinigung von Rohrleitungen
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Industrial Cleaning 123 am 08.04.2016 um 09:22 bearbeitet. Chemische Reinigung von Rohrleitungen – Entfettung von Rohrleitungen, Säurereinigung von Rohrleitungen. Standards für den Prozess der chemischen Reinigung von Rohrleitungen – Xiangguang Cleaning. Gegenstand und Zweck der Reinigung: Durch die chemische Reinigung werden Rost sowie andere Verunreinigungen in den Rohrleitungen sowie an den Anschlussstellen und Flanschen beseitigt, sodass die Metalloberfläche eine für die Produktion erforderliche Reinheit erreicht. 1. Entfettung: Ziel der Entfettungsreinigung ist es, Ölverschmutzungen wie Rostschutzöle in den Rohrleitungen zu entfernen, um eine gleichmäßige Säurebehandlung zu gewährleisten. 2. Wasserspülung: Der Zweck der zweiten Wasserspülung besteht darin, die im Rohrsystem verbliebene Entfettungsflüssigkeit zu entfernen sowie die verbleibenden Verunreinigungen von der Oberfläche zu lösen und wegzuspülen.3. Säurebehandlung: Ziel der Säurebehandlung ist es, mithilfe der Säure eine chemische und elektrochemische Reaktion mit verschiedenen Schmutzstoffen herbeizuführen. Dadurch entstehen lösliche Stoffe, die zusammen mit der Säure aus dem Rohrsystem abgeführt werden. Auf diese Weise wird die Metalloberfläche gereinigt. Die Säurebehandlung ist der entscheidende Schritt im gesamten chemischen Reinigungsprozess. 4. Spülung zur Entfernung des Rests – Nach Abschluss der Säurebehandlung wird das Säurebad mit Industriewasser herausgespült, um den verbleibenden Säurerest sowie die abgelösten festen Partikel zu entfernen. Die Prozedur kann beendet werden, wenn der pH-Wert des Auswassers nahe am Neutralwert liegt (pH-Wert 6–9) und alle Abflüsse gereinigt sind. 5. Spülen: Beim Spülen wird ein Spülmittel verwendet, um die im System verbleibenden Eisenionen zu binden. Dadurch werden eventuell entstandene Rostpartikel auf der Oberfläche des Metalls beseitigt. Zudem wird die Konzentration der Eisenionen im System verringert sowie die Aktivität der Oberfläche des zu reinigenden Metalls gesenkt. Dies schafft die Voraussetzungen für eine effektive Passivierung. 6. Neutralisierung und Passivierung: Die Metalloberfläche nach dem Ätzen befindet sich in einem Zustand hoher Aktivität, wodurch leicht eine sekundäre Rostbildung entstehen kann. Durch die Passivierung der Metalloberfläche kann eine Oxidschicht gebildet werden, wodurch das Metall in einen passiven Zustand versetzt wird und eine sekundäre Rostbildung verhindert wird.
7. Manuelle Reinigung, Überprüfung und Abnahme: Nach Abschluss der Reinigung wird das System gereinigt. Dabei werden alle Entlüftungsöffnungen in den Leitungen geöffnet, um das restliche Reinigungsmittel aus den Leitungen abzuleiten. Anschließend werden die zuständigen Personen beauftragt, eine Überprüfung durchzuführen und die Leitungen zu demontieren.
7. Behandlung von Abwässern: Bei diesem Verfahren enthalten weder die verwendeten Rohstoffe noch die Produkte der Reaktionen Schwermetallionen oder stark giftige Stoffe. Daher sind die Abwässer leicht zu behandeln und entsprechen den geltenden Standards. Die konkreten Vorgehensweisen sind wie folgt: 1. Das nach dem Spülen entstehende Abwasser weist keine besonderen Schadstoffe auf und kann daher an der von Partei A bestimmten Abwassersammelstelle abgeleitet werden. 2. Die Reinigungsschlammflüssigkeiten aus den verschiedenen Phasen werden so neutralisiert, dass der pH-Wert bei 6–9 liegt, anschließend werden sie an den von Partei A bestimmten Entlastungspunkt abgeleitet. 3. Die gereinigten Abwässer werden nach der ersten Aufbereitung in das Abwassersystem von Partei A eingeleitet, wo sie zentral behandelt werden. Erst nach Erfüllung der erforderlichen Standards dürfen sie abgeleitet werden. 8. Zusammenfassung der Reinigung: Nach Abschluss der chemischen Reinigungsarbeiten werden die relevanten Daten sowie die ursprünglichen Aufzeichnungen ordentlich gesammelt, eine Zusammenfassung der Arbeiten erstellt und ein Bericht an die Vertragspartei A eingereicht.