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Sehr geehrte Experten: Theoretisch sollte die Säurelast unter 0,5 mol/mol liegen. Derzeit beträgt die Konzentration von MDEA in der Lösung 50 %. Die Menge an Rohgas beträgt 30.000 Kubikmeter pro Stunde. Bei einer Säurelast von 0,5 mol/mol – wie hoch ist dann die Menge an Lösung, die zirkulieren muss? Kann man das so berechnen? Welche weiteren Bedingungen sind erforderlich?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 22.4.2016 um 11:27 bearbeitet. Es werden auch die Säurelast des Ammoniaklösungsmittels sowie der Schwefelwasserstoffgehalt in den Gasen benötigt. Außerdem ist es schwierig zu berechnen, wenn im Rohstoff auch Kohlendioxid enthalten ist.
Wie berechnet man das, wenn es kein Schwefeldioxid gibt? Anfänger bitte um Rat
Die Säurelast des schwachen Lösungsmittels wird auf 0,4 mol/mol festgelegt. Der Gehalt an Schwefelwasserstoff im Rohgas schwankt und liegt etwa bei (0–1,54 %). Zudem ist CO2 vorhanden – in Mengen von 0–7,35 %. Bitte helfen Sie bei der Beantwortung!
Eigentlich denke ich, dass MDEA Schwefelwasserstoff selektiv aufnimmt, daher kann man CO2 ignorieren. Experten – könnten Sie das für mich ausrechnen? Ich möchte wissen, wie man das berechnet: Handshake
@Feuer enthält Feuerkomponenten – es handelt sich um hochqualitative Materialien. Die Säurelast des armierten Flüssigkeitsgemisches beträgt 0,4 mol/mol. CO2 wird dabei nicht berücksichtigt. Die Qualität des armierten Flüssigkeitsgemisches ist sehr gut. Wie lässt sich das berechnen? Bitte geben Sie den Berechnungsweg an
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 28.04.2016 um 07:17 bearbeitet. 1. Da es Anforderungen an das Absorptionsvermögen gegenüber Schwefelwasserstoff gibt, aber nicht gegenüber Kohlendioxid – ist es jedoch unmöglich, Kohlendioxid nicht zu absorbieren. 2. Die zulässige Sauerstofflast des sogenannten Reich-Ammoniak-Lösungsmittels beträgt in der Regel maximal 0,5 mol (H2S+CO2)/mol (MDEA), wobei auch Kohlendioxid mit einbezogen ist. 3. Die von Ihnen angegebene Säurelast des Armaminallösungsmittels beträgt 0,4 mol/mol – das ist offensichtlich falsch und außerdem extrem hoch. In der Regel liegt dieser Wert in der Größenordnung von 0,00. 4. Erklären Sie bitte, wie die Säurelast berechnet wird: Für den Gehalt an Schwefelwasserstoff oder Kohlendioxid in Ammoniaklösungen verwenden wir in der Regel die Einheit g/l (Gramm pro Liter). Die Molekülmasse von Schwefelwasserstoff beträgt 34, die von Kohlendioxid 44. Der Nenner „Liter“ bezieht sich auf die wässrige Lösung von MEDA. Bei dieser Berechnung muss natürlich die Konzentration der Aminalösung herangezogen werden – in diesem Fall die von dem Autor angegebene 50%. Bei den Berechnungen wird auch die Dichte oder das Gewichtsverhältnis der Aminalösung benötigt. Bei 40 Grad liegt dieses Wert vermutlich bei etwas über 1,02; vereinfacht kann man mit 1,0 rechnen. Die Molekülmasse von MDEA beträgt 119, die muss ebenfalls verwendet werden. (1) Wenn man CO2 außer Acht lässt: 1 g (H2S)/1 L (Wassergemisch mit MDEA) = 1 g (H2S)/(1*0,5) L (MDEA) = (1/34) mol H2S/(0,5*1000/119) mol MDEA = 0,007 mol H2S/mol MDEA. Das ist der übliche Wert für den Gehalt an Schwefelwasserstoff in einer Lösung mit geringem MDEA-Gehalt. 0,5 mol H2S pro Mol MDEA = 0,5 / 0,007 = 71,4 g (H2S) pro 1 L (Wassergemisch mit MDEA). oder 71,4 kg (H2S)/1 t (Wassergemisch mit MDEA). Der Unterschied zwischen dem Schwefelwasserstoffgehalt in der reichen Lösung und dem in der armen Lösung wird grob mit 70 Kilogramm (H2S) pro Tonne (Wassergemisch aus MDEA) berechnet. 30.000 Liter Gas, davon enthalten 1,54 % Schwefelwasserstoff – berechnet als Volumenprozent. 30.000 * 1,54 % = 462 Liter Schwefelwasserstoff. Geteilt durch 22,4 ergibt das 20,63 Mol Schwefelwasserstoff. Multipliziert mit 34 ergibt sich schließlich 701 kg Schwefelwasserstoff. Mindeststrommenge des Aminalösungsmittels = 701/70 = 10 Tonnen/Stunde.
@ylb913, du Meister – sei doch so nett und schreibe mir auch den Rechenschritt für die Berechnung des CO2 auf. Letztendlich möchte man eine Normalisierungsformel herleiten.
Unsere Fabrik verwendet ebenfalls MEDA zur Aufnahme von Kohlendioxid. Unsere Fabrik war ein Jahr lang stillgelegt – jetzt, da wir wieder produzieren wollen, müssen wir herausfinden, ob diese Aminalösung noch verwendbar ist und ob sie oxidiert wurde
Ich denke: Wenn eure MDEA Schutzmaßnahmen ergreift, sollte der Schutz durch ein Stickstoffwassersiegel kein Problem sein. Man kann doch testen, wie viel Oxidationsprodukte vorhanden sind, oder? Man kann sich die entsprechenden Informationen ansehen, ich bin auch Anfänger