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Probleme mit dem Druckabfall der Regelventile im Verdampfungsprozess

2016-04-25View Original

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Vor dem Regelventil befindet sich Flüssigkeit, hinter dem Ventil kommt es zur Verdampfung und es entsteht ein zweiphasiger Strahl. Kann man dann bei der Berechnung des Druckabfalls des Regelventils nicht den statischen Druck hinter dem Ventil vom statischen Druck vor dem Ventil abziehen? Wie soll in diesem Fall der Druckabfall des Regelventils berechnet werden? Muss dabei der Reibungsverlust, der beim Durchfluss durch das Regelventil entsteht, berücksichtigt werden? Ich hoffe, ich kann mit allen darüber diskutieren.
Reply #22016-04-26
Meiner Meinung nach hängt dieser Druckabfall von dem Verdampferbehälter hinter Ihrer Regulierventil ab. Der Druck der Flüssigkeit vor dem Ventil ist festgelegt. Dadurch wird bestimmt, unter welchem Druck es zu einer Verdampfung kommen soll, sowie welcher Druck im Verdampfertank hinter dem Ventil herrschen muss. Der Druckabfall durch das Regulierventil ergibt sich somit aus diesen Werten. Also, mit dem, was du sagst, ist nichts falsch, es ist nur umgekehrt. Der Druckabfall des Regelventils sollte der Differenz zwischen dem Statischen Druck vor dem Ventil und dem Statischen Druck nach dem Ventil sein.
Reply #32016-04-26
Ja, ich meine damit den statischen Druck vor der Ventil und den statischen Druck nach dem Ventil – ich habe es umgedreht. Der Druck der Flüssigkeit vor dem Ventil ist festgelegt, ebenso wie der Druck im Verdampfertank. Bei Leitungen mit Höhenunterschieden ist jedoch der Druck vor dem Ventil abzüglich des Drucks im Verdampfertank nach meiner Ansicht nicht der gesamte Druckabfall in der Leitung. Insbesondere bei Problemen im Zusammenhang mit zweiphasigen Strömungen wird es noch komplizierter. Kommen wir wieder zur Frage, die ich gestellt habe: Es gibt keinen Höhenunterschied vor und hinter der Ventil. Bei einem einphasigen Strömungszustand gilt tatsächlich: Druckabfall am Ventil = Statischer Druck vor dem Ventil – Statischer Druck nach dem Ventil. Aber was ist, wenn es hinter dem Ventil zu einem zweiphasigen Strömungszustand kommt? Es sollte wohl anders sein.
Reply #42016-04-26
Die Einbaustelle der Regulierventile sollte in der Nähe des Verdampfertanks liegen. Wie Sie bereits sagten, besteht nach dem Verdampfen eine Mischung aus Gas und Flüssigkeit. Wenn die Leitungen von den Regulierventilen bis zum Verdampfertank zu lang sind, muss der Durchfluss berechnet werden – gegebenenfalls muss auch der Durchmesser der Leitungen vergrößert werden. Daher kann bei einer Anordnung in der Nähe des Verdampfertanks der Druck hinter der Ventil die Temperatur des Verdampfertanks sein. Natürlich kann man auch den Druck hinter der Ventilung anhand des Drucks im Verdampfungstank ermitteln und den Druckverlust anhand des Zustands der Gas-Liquid-Mischung nach der Verdampfung berechnen.
Reply #52016-04-26
Was haben Sie für Vorschläge zur Berechnung des Druckabfalls bei Steuerventilen, bei denen nach dem Ventil ein Verdampfungsprozess auftritt?

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