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Wieder ein Problem, Hilfe!

2016-05-17View Original

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Heute wurde eine Probe aus Abwasser aus dem Haushaltsbereich untersucht. Die Ergebnisse der Wasserqualitätsprüfung sind wie abgebildet. Die wichtigsten Werte sind: COD = 1240, Ammoniakstickstoff = 25,28, Gesamtphosphor = 4,51. Der Kunde verlangt, dass die Abwässer der Klasse A entsprechen – das bedeutet COD-Werte von 50, Ammoniakstickstoff-Werte von 5 und Gesamtphosphor-Werte von 0,5. Ich habe das A2O-Verfahren gewählt. Doch der Kunde hat sich bei Experten beraten lassen, und diese sagten, dass dieses Verfahren die aktuellen Anforderungen nicht erfüllen kann – insbesondere was Ammoniakstickstoff und Gesamtphosphor angeht. Die Entfernungsraten sind in diesen Fällen nicht hoch genug. Meine Damen und Herren, glauben Sie, dass mit dieser Technologie diese Anforderungen erfüllt werden können? Gibt es vielleicht andere, bessere Verfahren?
Reply #22016-05-18
Was die Wasserqualität angeht, handelt es sich wohl nicht um Abwasser aus Haushalten. Der Ammoniakgehalt ist nicht sehr hoch, ein Wert unter 5 bei der Biochemie ist kein Problem. Es handelt sich hauptsächlich um Probleme mit COD und Gesamtphosphor; es wird empfohlen, nachgeschaltete Tiefenreinigungsverfahren hinzuzufügen. Man kann Koagulations-Sedimentation (chemische Phosphatentfernung) + fortgeschrittene Oxidation (Fenton-Verfahren oder Ozonoxidationsverfahren zur COD-Beseitigung) verwenden.
Reply #32016-05-18
Was die Wasserqualität angeht, handelt es sich vermutlich nicht ausschließlich um Hausabwasser – es muss sich um große Mengen an Industrieabfällen oder zumindest um geringe Mengen an Industrieabfällen mit hoher Konzentration handeln. Gibt es Daten zu BOD? Was oben gesagt wurde, stimmt – mit Ammoniumstickstoff gibt es kein Problem ; Die Entfernung des Gesamtphosphors muss bei etwa 90 % liegen. Das A2O-Verfahren verfügt nicht über eine so hohe Leistungsfähigkeit; daher ist eine Kombination mit chemischen Methoden zur Phosphorentfernung notwendig ; Bei der COD muss auch die biologische Abbaubarkeit der Abwässer berücksichtigt werden. Selbst wenn diese gut ist, ist es schwierig, die Anforderungen des Standards Klasse A zu erfüllen. Dazu sind Vorbehandlungen (z. B. Koagulation und Sedimentation) sowie Nachbehandlungen (z. B. MBR) notwendig.
Reply #42016-05-19
Hinterher kann man entweder unseren aktiven Sandfilter oder einen Tiefbettfilter verwenden. Beides ist möglich. Für Designunterlagen wenden Sie sich bitte an

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