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Das ist der Funktionsweise des Destillationskolbens. Je detaillierter, desto besser. Vielen Dank an alle:lol:lol
Grundlagen der Chemieindustrie:lol:lol:lol:lol:lol
Wenn eine flüssige Substanz erhitzt wird, steigt ihr Dampfdruck an. Wenn der Dampfdruck so hoch wird wie der Atmosphärendruck oder ein anderer gegebener Druck, kocht die Flüssigkeit – das ist der Siedepunkt. Unter Destillation versteht man die Kombination aus dem Erhitzen einer flüssigen Substanz bis zum Siedepunkt, sodass sie in Dampf übergeht, sowie der Abkühlung des Dampfs wieder zu einer Flüssigkeit. **Destillation durch Fraktionierung**: Wenn man eine Mischung aus zwei flüchtigen Flüssigkeiten destilliert, erreicht die Gasphase bei der Siedetemperatur ein Gleichgewicht mit der Flüssigkeitsphase. Der entstehende Dampf enthält viele leicht flüchtige Stoffe. Wenn dieser Dampf kondensiert wird, entsteht eine Flüssigkeit, deren Zusammensetzung der der Gasphase entspricht – also auch viele leicht flüchtige Stoffe. Im Rest der Mischung hingegen befinden sich viele Stoffe mit hohem Siedepunkt (schwer flüchtige Stoffe). Das ist eine einfache Destillation. Wenn die durch Kondensation entstandene Flüssigkeit erneut destilliert wird, kommt es wieder zu einem Gleichgewicht zwischen Gas- und Flüssigkeitsphase. Der entstehende Dampf enthält wieder mehr leicht flüchtige Stoffe. Wenn dieser Dampf erneut kondensiert wird, enthält die entstehende Flüssigkeit noch mehr leicht flüchtige Stoffe. Auf diese Weise kann man durch eine Reihe von wiederholten Destillationsvorgängen schließlich zwei Flüssigkeiten mit nahezu reinen Zusammensetzungen erhalten. Durch solche wiederholten Destillationsvorgänge kann zwar eine nahezu reine Flüssigkeit erhalten werden, doch das ist zeitaufwendig und führt zu großen Verlusten während der wiederholten Prozesse. Zudem sind die Geräte kompliziert. Deshalb wird in der Praxis meist eine Fraktionskolonne verwendet, um mehrfach zu verdampfen und zu kondensieren. In der Fraktionskolonne kommt es dazu, dass der aufsteigende Dampf mit der herabfallenden Kondensflüssigkeit in Kontakt kommt. Dabei kondensiert ein Teil des Dampfs und gibt Wärme ab, wodurch ein Teil der Kondensflüssigkeit verdampft. Dadurch findet ein Wärmetausch statt. Infolgedessen steigt der Anteil der leicht flüchtigen Stoffe im aufsteigenden Dampf, während der Anteil der Stoffe mit hohem Siedepunkt in der Kondensflüssigkeit zunimmt. Wenn man dies mehrfach wiederholt, hat man im Grunde genommen mehrere Destillationsvorgänge durchgeführt. Am oberen Ende der Fraktionskolonne ist somit der Anteil der leicht flüchtigen Stoffe hoch, während am unteren Ende der Anteil der Stoffe mit hohem Siedepunkt hoch ist. Solange die Fraktionskolonne hoch genug ist, können diese Stoffe vollständig voneinander getrennt werden. Industrielle Destillationskolonnen funktionieren ähnlich wie Fraktionskolonnen.
Der Mechanismus ist sehr einfach: Man nutzt die unterschiedlichen Siedepunkte der verschiedenen Lösungsmittel, um die Temperatur zu steuern und so das Verdampfen sowie die Kondensation zur Rückgewinnung zu ermöglichen. Der Schwerpunkt liegt auf der Kontrolle
Derselbe Grundsatz, unterschiedliche Geräte, verschiedene Lösungskombinationen, ständig wechselnde Betriebsmanagement-Strategien.
Ich habe in einem Unternehmen für pharmazeutische Zwischenprodukte gearbeitet, wo hauptsächlich Ethanol zurückgewonnen wurde – dabei wurden unterschiedliche Siedepunkte genutzt
Prinzipien der Chemieindustrie – das reicht schon, haha~~~~~~~~~
Die Rückgewinnung von Lösungsmitteln erfolgt derzeit hauptsächlich auf vier Arten: 1. Am häufigsten wird Destillation + Rektifikation verwendet – das ist die älteste Verfahrensmethode, bei der die Trennung aufgrund der unterschiedlichen Siedepunkte der einzelnen Komponenten erfolgt. 2. In den letzten Jahren war die Trennung mit organischen Membranen sehr beliebt. Hauptsächlich wird die Trennung durch die unterschiedlichen Löslichkeits- und Diffusionsraten der einzelnen Komponenten in der Membran erreicht. 3. Die Methode der Adsorption mit Molekülsieben nutzt die selektive Adsorption der verschiedenen Bestandteile durch das Molekülsieb zur Trennung. 4. Anionenaustauschmembranen für die Permeationsverdampfung nutzen die regelmäßigen Porengrößen der Membran aus Molekularsieben. Aufgrund der unterschiedlichen Größe der Lösungsmoleküle und Wassermoleküle erfolgt die Trennung durch das Prinzip der Selektion nach der Molekülgröße. Derzeit sind diese Trennmethoden die gängigen. Es gibt noch eine Art der Trennung mittels Schwerelosigkeitsbett – das ist im Grunde genommen eine Destillationsmethode zur Trennung.