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Gestern Nacht war der Wind stark, wodurch sich der Sauerstoffgehalt im Heizofen schwankte und abnahm. Ich öffnete die Lüftungsklappen weiter – doch der Sauerstoffgehalt stieg weder an noch sank weiter. Anschließend öffnete ich auch die Schlitze in den Abgasrohren weiter, doch wieder blieb der Sauerstoffgehalt unverändert. Nach einer Weile, als der Wind nachließ, schloss ich die Schlitze in den Abgasrohren sowie die Lüftungsklappen wieder. Dadurch stieg der Sauerstoffgehalt allmählich wieder an. Theoretisch wird doch gesagt, dass man bei starkem Wind einfach die Schiebetüren des Schornsteins schließen soll, oder? Aber wenn man es verkleinert, wird der Sauerstoffgehalt dann nicht noch niedriger? Ich bin Anfänger, habe zuvor noch nie einen Heizofen bedient. Ich bitte den großen Meister im Voraus um seine Weisheit – vielen Dank.
Richtig, damals verringerte sich der Unterdruck im Ofenraum
Es gibt viele Faktoren, die den Sauerstoffgehalt beeinflussen: der Unterdruck im Ofenraum, die Öffnungsgrad der Abgasklappen, der Öffnungsgrad der Lüftungsklappen, die Lüftungsklappen an den Brennern selbst sowie die Kontrollöffnungen zum Beobachten des Feuers. Den Sauerstoffgehalt kann man auch anhand der Farbe der Flamme am Monitor im Ofenraum beurteilen. Es sollte außerdem beachtet werden, dass die Lüftungsklappen und Abgasklappen am besten nicht gleichzeitig reguliert werden. Die Messstellen für den Sauerstoffgehalt befinden sich im Konvektionsraum. Nach einer Regulierung benötigt das System Zeit, um darauf zu reagieren.
Wetterbedingungen können tatsächlich zu Fehlfunktionen der Schieber und Lüftungsventile führen. In unserer Werkstatt kommt das häufig vor. Ich denke, dass bei ungünstigen Wetterbedingungen die Luftzirkulation ungleichmäßig ist oder es zu Wirbeln kommt – dadurch wird eine ungleichmäßige Belüftung durch die Gebläse verursacht.