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Ein bestimmtes Industrieabwasser weist einen Ammoniakgehalt von bis zu 10.000 mg/L auf; dieser Ammoniak ist hauptsächlich in Form von NH4Cl vorhanden. Kann man jetzt mit einem MVR-System zur Entfernung von NH4Cl sicherstellen, dass der Ammoniakgehalt im Dampfkondensat unter 10 mg/L liegt?
MVR ist nur ein physikalischer Prozess; solange Ammoniumchlorid nicht zerfällt, entsteht es nicht
Im Wasser handelt es sich wohl nicht um Ammoniumchlorid – sonst würde Ammoniak verdampfen. Ich schlage vor, man verwendet ASPEN zur Simulation. Ich habe schließlich keine gute Ausbildung in Physikalischer Chemie… Falls der Hersteller es tut, dann sollte er einfach ein Experiment durchführen: lol
Ammoniumchlorid zerfällt in wässriger Lösung in Ammoniumionen und wirkt dadurch schwach sauer; unter sauren Bedingungen sollte Ammoniak nicht verdampfen! Sie sagten, der Gehalt an Ammoniakstickstoff ist sehr hoch – und es handelt sich hauptsächlich um Ammoniumchlorid. Gibt es dann noch andere Stoffe, die Ammoniakstickstoff erzeugen können? Denn der Wert des verdampften Wassers beträgt nur 10 mg/L. Deshalb wäre es am besten, wenn MVR die Experimente durchführt – sie haben sicherlich auch eine Pilotanlage. Wenn man die dort ausprobiert, weiß man Bescheid! ! Eigentlich kann man solche Experimente auch in seinem eigenen Unternehmen durchführen!
NH4C verdampft nicht. Den übrigen Ammoniak kann man als nicht kondensierbaren Gasstrom in den Scrubber leiten, um dort den Ammoniak zu entfernen
NH4Cl beginnt bei Erhitzung auf 100°C zu zerfallen, weshalb die Temperaturkontrolle im MVR-System sehr wichtig ist. Im Dampfkondensat ist sicherlich eine hohe Menge an NH3 enthalten. Um das Ammoniak aus dem Dampfkondensat zu entfernen, kann man Kationenaustauscher verwenden. Ich frage mich, ob das Projekt, von dem der Beitragstäter spricht, bereits im Bau ist? Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrung in der MVR-Verdampfungskristallisierung von salzhaltigem Abwasser – wir können uns gerne austauschen.
Im Kondensat handelt es sich nicht um Ammoniumchlorid, sondern um Ammoniakstickstoff (NH3-NH4+). Zudem liegt der Gehalt daran unter 10 mg
Man sollte sich mit einem Hersteller von MVRs in Verbindung setzen – ein Test reicht aus