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Ich frage die Kollegen aus Sichuan: Was passiert, wenn Rohstoffe für Direktdestillatdiesel in eine Hydrokrakkieranlage eingespeist werden? Bei der Planung des Hydrotrocknungsprozesses soll nun auch die Möglichkeit in Betracht gezogen werden, mehr Naphtha herzustellen. Da Diesel nur schwer zu verkaufen ist, wird darüber nachgedacht, ob direkt destillierter Diesel in den Hydrotrocknungsprozess eingesetzt werden kann. Dabei sollen Rückstandöle und Diesel in großem Umfang recycelt werden, um so mehr Naphtha zu gewinnen, das wiederum als Rohstoff für die Reformierung verwendet werden kann. Es ist unklar, ob dieses Konzept praktikabel ist – ich hoffe, dass Fachleute dazu eine Antwort geben können.
Möglich, in Ländern mit Raffinerien gibt es solche Anlagen!
Die Selektivität des Katalysators muss hoch sein, andernfalls ist die Gasausbeute zu hoch und das beeinträchtigt die Effizienz!
Es ist möglich, Diesel in das Verfahren einzubringen. Dadurch steigt die Ausbeute an Diesel. Ob dabei auch mehr Schwer-Naphtha erzeugt wird, hängt vom Katalysator ab. Um die Reaktionsintensität zu erhöhen, sollte der Trockepunkt des Diesels bei 330–340 °C liegen, während der Brennpunkt des Schwer-Naphthas zwischen 75 °C und 160 °C liegen sollte℃
Gibt es Angaben zum ungefähren Ertragsverhältnis bei einer vollständigen Zyklierung von Diesel und Abgasen, wobei nur Naphtha und Gase entstehen?
Es ist durchaus möglich – im Inland gibt es ein einziges Anlagenpaket für die Diesel-Hydrokracking-Verarbeitung. Leider ist diese Anlage bisher noch nicht in Betrieb genommen worden. Doch sie wurde von einem Patentinhaber entworfen. Es ist zu beachten, dass bei einer ursprünglichen Konstruktion als Wachsöl-Krakler bei der Umstellung auf Diesel die Temperatur streng kontrolliert werden muss, um ein Überhitzen zu verhindern. Außerdem sollte die Strömungsgeschwindigkeit erhöht und die Reaktionstemperatur angemessen gesenkt werden, um einen starken Rückgang der Flüssigkeitsausbeute zu vermeiden.
Wo befindet sich eigentlich das Anlage für die Hydrotrocknung von Diesel, von der Sie sprechen?
Ja, unsere zweistufigen Krackungsreaktoren können nun entweder Diesel, der in diesem Betrieb hergestellt wird, oder Diesel aus dem Hydrierungsverfahren verwenden. Was die genauen Details angeht, hängt es auch von der Eigenschaft Ihrer Rohstoffe ab sowie davon, dass die Reaktionstemperatur gut kontrolliert wird