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Über das System für den Abwasserbehandlung bei der Gaskohlenstoffisierung

2016-07-03View Original

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Ich arbeite mit Systemen zur Behandlung von Asche- und Abwasser aus der Gaserzeugung. Ich habe einige Fragen, die ich gerne an die erfahrenen Kollegen richten würde. Ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Vielen Dank! 1. Wer hat bereits den pH-Wert des schwarzen Wassers in der Überkühlungskammer gemessen? Es wäre gut, wenn Sie auch den Schwefel- und Aschengehalt des Kohlestoffs Ihres Unternehmens angeben könnten. 2. Gibt es Anforderungen an den Schwefelgehalt bei gasifiziertem Kohle? 3. Warum ist die Pumpe für das Kühlmittel im Verdampfungssystem in der Leitung zum Kühlluftring verstopft?
Reply #22016-07-03
Außerdem kam es zu Verstopfungen in den Rohrleitungen vom Kühlschrank des Vergasungsofens bis zum Hochentzündungspunkt. Der pH-Wert von Schwarzwasser liegt bei etwa 5,5. Durch Zugabe von Laugen wird der pH-Wert auf über 8 erhöht. Dabei entstehen viele weiße Flocken, während die Oberflächenflüssigkeit klar bleibt. Nachdem der pH-Wert auf etwa 4 eingestellt wurde, stieg die Trübheit des schwarzen Wassers an, und es traten Substanzen aus. Hat jemand von Ihnen schon einmal mit dieser Situation zu tun gehabt?
Reply #32016-08-30
Ich habe gewartet, bis auch die Blumen verwelkt waren! Ich freue mich auf die Hilfe aller. . . .
Reply #42016-09-03
1. Kohle für die Gasifizierung muss bestimmte Anforderungen hinsichtlich des Schwefelgehalts erfüllen: Die internationale Norm „GB/T29722-2013 Technische Anforderungen an Rohkohle für die Gasifizierung in Strömungsbettanlagen“ legt einen Wert von unter 3 % fest. Natürlich ist je niedriger der Wert, desto besser – denn Kohle mit hohem Schwefelgehalt führt dazu, dass das bei der Gasifizierung entstehende Wasser viele saure Gase enthält, was wiederum zu einer starken Korrosion führt und den Anlagen und Rohrleitungen der Gasifizierungsanlagen schadet. 2. Warum ist die Pumpe für das Kühlmittel im Verdampfungssystem in der Leitung zum Kühllager verstopft? Die gestellte Frage ist zu allgemein; es sollte detaillierter beschrieben werden, um welche Art von Ofen es sich handelt und wie groß der Ofen ist. Wie viel Kohle wird verbraucht? Welche Kohlenart wird verwendet? Wie hoch ist der Betriebsdruck? Was betrifft die Qualität des Wassers und ähnliche Faktoren – Sie meinen wohl den normalen Betrieb. Wenn im normalen Betrieb die Kühlpumpen des Verdampfungssystems in den Leitungen zum Kühlsystem verstopfen, dann liegt sicherlich ein Ablagerungsproblem vor. Das bedeutet, dass das Mittel zur Aufspaltung des Aschewassers nicht ausreichend wirksam ist. 3. Auch die Leitung vom Kühlraum des Vergasers zum Hochentzündungspunkt ist verstopft. Das hängt davon ab, wie lang die Betriebsdauer des Systems ist. In der Regel tritt dieses Phänomen innerhalb eines Produktionszyklus nicht auf – es sei denn, während des Startvorgangs des Systems. Dann kann aufgrund des Prinzips der thermischen Ausdehnung und Zusammenziehung es dazu kommen, dass Schmutz an den Innenwänden der Rohrleitungen abbröselt und sich in den Rohren oder Biegungen verfängt. Dadurch können die Rohrleitungen blockiert werden.
Reply #52016-09-09
Der Schwefelgehalt des Kohlestoffs, der zur Vergasung verwendet wird, darf nicht zu hoch sein – andernfalls kommt es zu einer verstärkten Korrosion der Anlagen und Leitungen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch nicht, dass je niedriger der Schwefelgehalt ist, desto besser. Insbesondere im Prozess der Kohlenmonoxidumwandlung im nachgeschalteten System ist ein bestimmter Schwefelgehalt im Gas erforderlich, denn nur in einem gesättigten Schwefelzustand besitzen die Kobalt-Molybdän-Katalysatoren ihre katalytische Wirkung. Die Qualität des verdampften Wassers ist in der Regel schwach alkalisch.
Reply #62016-09-12
Bitte suchen Sie den Artikel: Analyse des Prozesses zur Behandlung von Asche- und Wasserausscheidungen bei der Gasifizierung von Texaco. Vielen Dank!
Reply #72016-09-16
Zusätzlich sei noch erwähnt, dass es auch Probleme mit Verstopfungen in den Rohrleitungen vom Kühlschrank des Gasifizierungsöfens bis zum Punkt mit hoher Flammtemperatur gibt. Denn das Kühlmittel befindet sich im Ofen in der Regel bei etwa 250 Grad und unter einem Druck von 6,5 MPa. Wenn es aus dem Gasifizierungsofen austritt, muss es schnell abgekühlt und entdrückt werden. Die Salze im Kühlmittel sowie große Mengen an Asche setzen sich dabei schnell ab und haften an den Rohrwänden – dadurch entsteht Schmutz. Deshalb empfehlen wir bei unseren Dienstleistungen zur Behandlung des Schmutzwassers, dass der Auftraggeber die ersten etwa 5 Meter der Rohrleitungen vom Kühlschrank bis zum Punkt mit hoher Flammtemperatur durch Flanschverbindungen ersetzen lässt. Dadurch wird eine einfache Wartung und Reinigung ermöglicht, was wiederum dazu beiträgt, dass die Gasifizieranlage sicher und stabil arbeiten kann.

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