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Anforderungen an die Wasserqualität des zyklischen Kühlmittels sowie Probleme bei der Betriebsführung

2016-07-06View Original

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In vielen industriellen Produktionsprozessen ist Wasser eine wichtige Rohstoffart, die direkt oder indirekt verwendet wird. In den meisten Fällen dient es als Kühlmittel. Wenn Wasser als Kühlmittel gewählt wird, muss man darauf achten, dass es folgende Anforderungen erfüllt: 1) Die Wassertemperatur sollte möglichst niedrig sein. Unter denselben Bedingungen führt eine niedrigere Wassertemperatur zu einer höheren Tagesproduktion. Gleichzeitig sinkt je niedriger die Temperatur des Kühlmittels, desto geringer ist auch der Wasserverbrauch. 2) Die Wasserqualität sollte nicht dazu neigen, Kalk zu bilden. Beim Einsatz von Kühlwasser ist es wichtig, dass auf den Wärmeübertragungsflächen der Wärmetauscher keine Kalkablagerungen entstehen, damit die Wärmeübertragungseffizienz der Geräte nicht beeinträchtigt wird. Das ist entscheidend für die sichere Produktion in der Fabrik. Die Produktionspraxis zeigt, dass es aufgrund der schlechten Wasserqualität häufig zu Kalkablagerungen kommt, die die Fabrikproduktion beeinträchtigen. Deshalb ist es sehr wichtig, dem zirkulierenden Kühlmittel Additive wie ATMP, HEDP oder DTPMPA zuzusetzen, um solche Ablagerungen zu verhindern. 3) Die Wasserqualität hat nur geringen Einfluss auf die Korrosion von Metallgeräten. Beim Einsatz von Kühlmitteln sollte es idealerweise nicht zu einer Korrosion der Metallgeräte kommen. Falls eine Korrosion unvermeidlich ist, sollte sie möglichst gering ausfallen, damit die Wärmeübertragungsgeräte nicht aufgrund einer zu schnellen Korrosion ihre effektive Wärmeübertragungsfläche verlieren oder vorzeitig kaputtgehen. Es können auch spezielle Korrosionshemmer wie das Natriumsalz von DTPMP hinzugefügt werden. 4) Die Wasserqualität sollte so sein, dass Keime und Algen nicht leicht wachsen können. Im Laufe der Nutzung des Kühlmittels muss dafür gesorgt werden, dass Mikroorganismen wie Keime und Algen nicht leicht im Wasser gedeihen können. Dadurch kann verhindert oder zumindest verringert werden, dass durch das Wachstum dieser Mikroorganismen viel Schlamm entsteht. Zu viel Schlamm kann wiederum zu Verstopfungen und Korrosion in den Leitungen führen. Das Hinzufügen von Desinfektions- und Algenentfernungsmitteln sowie von Mitteln zur Entfernung von Schlamm im Wasser bringt bessere Ergebnisse. Die Probleme, die beim Betrieb des zirkulierenden Kühlmittels auftreten, betreffen das gesamte System. Im Laufe der ständigen Wiederverwendung des Kühlmittels entstehen aufgrund des Anstiegs der Wassertemperatur, der Veränderungen der Strömungsgeschwindigkeit sowie der Verdunstung des Wassers verschiedene Probleme. Zudem konzentrieren sich verschiedene anorganische Ionen und organische Stoffe im Wasser. Die Kühltürme und Kühltanks sind außerdem der Sonneneinstrahlung, Wind und Regen ausgesetzt, außerdem fallen Staub und Schmutzpartikel darauf herab. Hinzu kommen noch die Eigenschaften der Gerätestruktur und der verwendeten Materialien. All diese Faktoren führen zu drei Hauptproblemen: 1) Starke Ablagerungen von Kalk, 2) Korrosion der Geräte sowie 3) starke Vermehrung von Bakterien und Algen. Dadurch entstehen Schmutzablagerungen, die die Rohrleitungen verstopfen können. Diese Probleme gefährden die langfristige, sichere Produktion in der Fabrik und können sogar wirtschaftliche Verluste verursachen. Deshalb darf man diesen Problemen keine Bedeutung beimessen. Im täglichen Betrieb muss daher eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung zur Behandlung des Kühlmittels gefunden werden, zusammen mit geeigneten Reinigungsmitteln. So kann man mit minimalem Aufwand die oben genannten Probleme verringern – oder sogar ganz vermeiden

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