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Ich frage die Experten: Funktioniert eine thermostatische Entwässerungsventilklappe bei niedrigen Temperaturen, sodass Flüssigkeit durchfließen kann, während bei hohen Temperaturen nur Gas durchlässt und keine Flüssigkeit? Wenn ich bei niedrigen Temperaturen Komprimierluft (etwa 1 Bar) auf das Entwässerungsventil einwirken lasse, kann das Ventil mit der Zeit beschädigt werden?
Warum wird komprimierte Luft hinzugefügt?
Konzeptionell soll mit komprimierter Luft in die Rohrleitungen geblasen werden, um sie abzukühlen – vermutlich nur für ein paar Minuten
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 11.7.2016 um 20:54 bearbeitet. Thermodynamische Entwässerungsventile haben in der Regel eine bestimmte Ablasstemperatur – bei einigen Modellen ist diese einstellbar, bei anderen nicht. Wenn die Ablasstemperatur erreicht ist, ist kein Dampf mehr vorhanden; daher muss Luft abgelassen werden. Das hat eigentlich nichts mit Wasser, Dampf oder Gas zu tun, sondern ausschließlich mit deren Temperatur. Praktische Arbeitserfahrung: 1. Bei Rohrleitungen mit Dampfheizung verstopfen die Entwässerungsgeräte nur selten, sofern sie ständig in Betrieb sind. Aber wenn man anhält, damit es abkühlt, und es anschließend wieder in Betrieb nimmt – insbesondere nachdem es entleert wurde – werden viele Verunreinigungen aufgewirbelt, was dazu führen kann, dass das Filternetz vor dem Entwässerungsgerät verstopft. ——Es geht hier nicht nur um das Problem der Dampfwärme, sondern auch um gesunden Menschenverstand: Wenn das frische Wasser im Haus ausfällt – meistens, nachdem es entleert wurde – und dann wieder in Betrieb genommen wird, ist das Wasser zu Beginn gelb gefärbt. 2. Von der Reinigung vor dem Betriebsbeginn ganz zu schweigen: Im Allgemeinen muss man bei dieser Maßnahme kaum damit rechnen, dass der Entwässerer beschädigt wird. Schließlich steht zunächst das Problem der Verstopfung im Vordergrund – daher wird der Entwässerer dabei nicht mitgereinigt.