Thread Content
In unserer Einrichtung gibt es einen Reaktor mit einer Temperatur von minus 90 Grad Celsius, der für die Synthese in der Feinchemie bei niedrigen Temperaturen verwendet wird. Derzeit haben wir ein Problem: Bei der Herstellung neuer Produkte sowie bei der Reaktion der Rohstoffe herrscht eine basische Umgebung – doch es gibt einen säurehaltigen Rohstoff, der hinzugefügt werden muss. Nach 9 Monaten Nutzung stellte sich heraus, dass die oberen Schichten der Rohrwindungen korrodiert sind. Die Eigenschaften dieses Rohstoffs ähneln denen von Phenylchloroformiat. Wir suchen daher nach einem geeigneten Material für die Rohrwindungen. Die Rohrwindungen werden mit flüssigem Stickstoff gekühlt; als Rohstoff wird SS30408 verwendet
Verbesserung des Materials der Spule. Wie hoch ist die CL-Konzentration? Aber wählen Sie zumindest 316L – es ist widerstandsfähig gegen niedrige Temperaturen und gegen Chloridkorrosion.
Die Korrosion sollte nichts mit Chloriden zu tun haben. Im Reaktionssystem darf es kein bisschen Wasser geben – der Wassergehalt muss unter 50 ppm liegen
Aus 2205-Verbundstahl oder 2507-Super-Verbundstahl, importiert aus Schweden, wobei Letzterer etwas teurer ist.
Ist das nicht etwas zu luxuriös? Ich denke, man kommt wohl noch nicht auf dieses Niveau
1: Verwendung von 316 – besser als 304; wird durch Chloride im Laufe der Zeit unbrauchbar. 2: Beim Coilsystem wird eine Tetrafluorid-Beschichtung sowohl außen als auch innen angebracht. Besonders schwierig ist die Anbringung der Beschichtung im Inneren – dies hängt von der Länge des Coils, dem Durchmesser sowie dem Winkel ab. 3:2205 oder 2507.
Die Spulen werden mit flüssigem Stickstoff gekühlt – es ist daher nicht möglich, eine Tetrafluorbeschichtung anzubringen. Zudem sollte mein Medium keine Chlorionen enthalten, sondern nur chlorhaltige organische Säuren
Du hast doch gesagt, es handelt sich um chlorhaltige organische Säuren – natürlich kommt es dann zur Korrosion durch Chloridionen. Ist es nicht Natriumhypochlorit?
Bruder, müssen in chlorhaltigen organischen Säuren unbedingt Chloridionen vorhanden sein? Das scheint doch etwas übertrieben zu sein. Wenn das so ist, dann ist Dichlormethan also auch noch korrosiv
Bei Dichlormethan kommt es darauf an, unter welchen Bedingungen es gelagert und verwendet wird – wie Temperatur, Druck usw. Die Korrosivität ist dabei nur eine Frage des Grades. Eine einfache Logik: Dichlormethan hält sich sicherlich länger in einem Behälter aus Kohlenstahl auf als in einem Behälter aus Edelstahl. Das ist meine persönliche Meinung – bitte geben Sie mir Ratschläge
Um ehrlich zu sein, habe ich bis heute nicht verstanden, wie die Korrosionsmechanismen von Dichlormethan funktionieren. In den Handbüchern steht, dass 304 eine bessere Korrosionsbeständigkeit gegenüber Dichlormethan aufweist als 316. Doch in der Praxis scheint 304 kaum anzugreifen zu sein. Liegt das daran, dass die Angaben in den Handbüchern falsch sind?