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Ich habe bisher nicht ganz verstanden, was unter dem Begriff Explosionsschutz zu verstehen ist. In den üblichen technischen Spezifikationen sowie in den Anforderungen der Kunden wird lediglich „ExdⅡBT4“ angegeben – meistens wird es so geschrieben, ohne dass es eine genaue Norm gibt. Ich möchte fragen: Kann ich in solchen Fällen einen elektromagnetischen Durchflussmesser verwenden, der nicht explosionssicher ist? Oder muss unbedingt ein explosionsgeschützter Durchflussmesser verwendet werden? Gibt es vielleicht auch den Begriff EX mb? Das ist nur die Meinung eines Laien – bitte kann mir jemand das erklären?
Dieser SeaFriend – ich erkläre es Ihnen! Die sogenannten EX d- und EX mb-Typen sind zwei Bauformen von explosionsgeschützten Elektrogeräten, die in bestimmten explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden können (abhängig vom Bereich, in dem sich das Elektrogerät befindet – beispielsweise in Umgebungen mit explosiven Gasen: Zone 0, Zone 1 und Zone 2) ; Oder in Umgebungen mit explosiven Stäuben, Zone 20, Zone 21 und Zone 22). Der von dem Poster vorgeschlagene elektromagnetische Durchflussmesser ist ursprünglich als Modell EXd konzipiert worden. Wenn man für den Einsatzbereich die explosionsgeschützte Zone 2 wählt, sollte ein elektromagnetischer Durchflussmesser in der Ausführung EX mb problemlos geeignet sein. Entscheidend ist jedoch, ob es auf dem Markt überhaupt solche Durchflussmesser in dieser Bauweise gibt. Außerdem hängt es davon ab, welche Schutzstufe (EPL) das von dem Betreiber verwendete Gerät aufweist – ob es in beiden Konstruktionsformen verwendet werden kann (z. B. sowohl mit explosionsgeschützter Bauweise als auch mit versiegelter Bauweise).
In der Norm „GB 50058-2014 Richtlinien für die Planung von Elektroanlagen in explosionsgefährdeten Umgebungen“ finden sich detaillierte Anleitungen. Schauen Sie sie sich einfach an, dann werden Sie es verstehen