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Vor einigen Tagen wurde der Filter im Methanol-Reinigungsbereich gereinigt. Das, was dabei herauskam, sah von außen wie Kohleschlamm aus – es handelte sich um eine schwarze, zähe Masse. Nach einer Analyse stellte sich heraus, dass der Eisengehalt etwa 60 % betrug, während der Anteil an säureunlöslichen Stoffen bei etwa 5 % lag. Heißt das, dass die Korrosion im System ziemlich stark ist? Wie sonst könnte der Eisengehalt so hoch sein? Was muss man normalerweise noch für Analysen zu solchen Ablagerungen durchführen? Bitte geben Sie mir Anleitung
Wurden die Ausrüstung und Leitungen vor dem ursprünglichen Betrieb nicht gesäuert?
Eisensulfid – in den Bereichen mit hohen Temperaturen kommt es am Eingang der Filter zu mehr davon. Zudem kann es sich selbst entzünden und dabei Schwefeldioxid freisetzen. Wenn beim Reinigen des Filters eine Selbstentzündung auftritt, sollte man nicht sofort versuchen, das Feuer zu löschen. Schwefeldioxid ist schwerer als Luft – wenn es in die Lungen gelangt, können Halluzinationen auftreten. Zudem kann es zu Unbehagen im Hals und in der Nase kommen – und das für einen Monat lang. Frag mich nicht, warum ich das weiß – denn ich werde das bis an mein Lebensende nicht vergessen. P04161:o
Bei unserem Betrieb ist es bereits zweimal zu diesem Problem mit dem Rückspülvorgang des Reboilers am Eingang der Methanol-Wasser-Reinigungsanlage gekommen. Das, was dabei entfernt wurde, war ebenfalls etwas in der Art von Kohlenstaub