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In dem Buch über Betreiber von Hydrokrakkungsanlagen wird die erhöhte Temperatur wie folgt erklärt: Da es sich bei der Hydrokrackung um eine stark exotherme Reaktion handelt, kann eine Erhöhung der Reaktionstemperatur die Reaktionsgeschwindigkeit beschleunigen und somit mehr Reaktionswärme freisetzen. Wenn die Reaktionswärme nicht rechtzeitig abgeleitet wird, kommt es zu einer Wärmestauung, wodurch die Reaktionstemperatur im Reaktor plötzlich ansteigt – das sogenannte „Temperaturausbrechen“. Ich möchte fragen: Da die Hydrokracking-Reaktion eine starke exotherme Reaktion ist, sollte laut dem chemischen Gleichgewicht eine Erhöhung der Temperatur die Reaktionsgeschwindigkeit doch dämpfen, oder? Warum wird die Reaktion im Gegenteil sogar beschleunigt?
Steigt die Temperatur, beschleunigt sich die Reaktionsgeschwindigkeit und wird intensiver – das ist ein Dynamikproblem. . Sie meinen das Problem des thermodynamischen Gleichgewichts – in der Praxis werden die Produktion jedoch durch komplexe Faktoren wie Dynamik und Thermodynamik gesteuert.
Die Hydrierungsreaktion ist eine exotherme Reaktion, die Krackungsreaktion ist eine endotherme Reaktion
Der Krackierer ist ein zweifunktioneller Katalysator, der sowohl Hydrogenisierungs- als auch Krackierfunktionen besitzt. Außerdem können Sie nachprüfen, dass im Krackungsreaktor hauptsächlich Hydrogenierung, Kracking, Isomerisierung, Polymerisation usw. stattfinden. Diese Reaktionen sind insgesamt exotherm (dieser Reaktor weist ein sehr deutliches Phänomen auf). Die Steuerung von chemischen Reaktionen erfolgt in verschiedenen Phasen auf unterschiedliche Weise – hauptsächlich durch thermodynamische und kinetische Steuerung (mit anderen Worten: In einer bestimmten Phase ist eine bestimmte Steuerungsart vorherrschend)
Hochtemperaturausfälle bei der Hydrotrocknung habe ich noch nicht gesehen, aber solche Ausfälle bei anderen Anlagen schon. In der Reaktorbett-Schicht stieg die Temperatur von 240 °C auf 350 °C – in weniger als zehn Minuten. Das ist wirklich beängstigend; Es hat sich gezeigt, dass im Falle eines Temperaturanstiegs die Wärmeerzeugung exponentiell zunimmt. Deshalb wird dieser Zustand als „Temperaturexplosion“ bezeichnet – und nicht einfach nur als Temperaturanstieg ;
Es gab zwei Fälle von Notstoppen. Die Temperatur im Reaktorbett erreichte bis zu etwa 450 Grad – die normale Temperatur liegt bei etwa 400 Grad. Der Reaktor ist dabei nicht überhitzt. Ich denke daher, dass die Überhitzung des Reaktors mit dem Verhältnis der Rohstoffe zusammenhängt (Verhältnis von frischen Rohstoffen zu zirkulierendem Öl) sowie mit der Aktivität des Katalysators im Reaktor und mit der Menge an zirkulierendem Wasserstoff im gesamten Reaktionsystem.