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Australische Wissenschaftler haben eine Technologie zur Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse entwickelt – mit der Hoffnung, sauberen Brennstoff herstellen zu können. Die University of New South Wales veröffentlichte kürzlich einen Bericht, in dem steht, dass die Forscher dieser Universität eine neue Art von Elektroden entwickelt haben, mit denen Wasser zu niedrigen Kosten und hoher Effizienz elektrolysiert werden kann. Dadurch könnte Wasserstoff – ein sauberer Brennstoff – in großem Maßstab produziert werden. Diese Technologie verwendet ein preiswertes, mit einer speziellen Schicht überzogenes, schaumartiges Material, das es den Sauerstoffblasen, die bei der Elektrolyse von Wasser entstehen, ermöglicht, schnell zu entweichen. Dadurch wird die Effizienz der Herstellung erhöht. Die entsprechende Veröffentlichung erschien kürzlich in den britischen „Nature Communications“. Forscher sagen, dass es sich bei dieser Elektrode um die effizienteste Elektrode handelt, die bisher in alkalischen Elektrolyten Sauerstoff erzeugen kann. Es verwendet Nickel und Eisen als Rohstoffe, ist kostengünstig in der Herstellung und erfordert nicht wie andere Wasser-Elektrolyse-Technologien wertvolle, seltene Metalle als Katalysatoren und Elektrodenmaterialien. Im Prozess der Wasserelektrolyse wird Wasser unter dem Einfluss von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Die Sauerstoffproduktionselektroden weisen eine geringe Effizienz auf, sind teuer und verbrauchen viel Energie – das macht sie zu einer der Haupttechnologien bei der industriellen Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse. Die Forscher verwendeten herkömmliches Nickel-Schaummaterial und beschichteten es mit einem hochaktiven Nickel-Eisen-Legierungs-Katalysator, um Elektroden herzustellen. Das Nickel-Blasenmaterial weist viele Mikroporen auf, deren Durchmesser etwa 200 Mikrometer beträgt – das ist etwa doppelt so viel wie der Durchmesser eines menschlichen Haares. Auch die ultradünne Nickel-Eisen-Legierungsbeschichtung weist zahlreiche Mikroporen auf, deren Durchmesser etwa 50 Nanometer beträgt. Da sowohl die Beschichtung als auch das Innere mit Mikroporen gefüllt sind, weist der neue Elektrodenkörper eine sehr große Oberfläche auf. Dies erleichtert die Entstehung und den Austritt von Sauerstoff während des Elektrolyseprozesses. Dass die Sauerstoffblasen nicht schnell genug entweichen, ist ein häufiges Problem, das die Ausnutzungsrate der Elektroden verringert. Die Forscher geben an, dass sie die zugrunde liegenden Prinzipien weiter untersuchen und die Leistungsfähigkeit verbessern werden, um einen frühen Zugang zu kostengünstig hergestelltem Wasserstoff zu ermöglichen. Die Verbrennungsprodukte von Wasserstoff sind Wasser – es entstehen weder Kohlendioxid noch andere Schadstoffe. Wasserstoff ist somit eine saubere und effiziente Energiequelle. Wenn er in großem Maßstab und zu geringen Kosten hergestellt werden kann, wird das dazu beitragen, den zunehmenden Energiebedarf der Welt zu decken sowie die Verschmutzung zu verringern und die globale Erwärmung einzudämmen. Haftungsausschluss: Dieser Artikel repräsentiert ausschließlich die persönlichen Ansichten des Autors und hat nichts mit Global Network zu tun. Hinsichtlich der Originalität sowie der Richtigkeit und Vollständigkeit der in dem Text dargestellten Informationen übernimmt diese Website keinerlei Verpflichtungen oder Garantien. Der Leser sollte den Text lediglich als Referenz betrachten und die entsprechenden Informationen selbst überprüfen.
Man hat immer das Gefühl, dass bei dem Umwandlungsprozess die Effizienz nicht 100 % beträgt. Wie hoch sind die Kosten?
Wenn es möglich wäre, Probleme in großem Umfang zu lösen – und das zu niedrigen Kosten –, wäre das eine echte Sensation. Doch es kommt einem irgendwie unwirklich vor
Theoretisch existiert diese Technologie. Ich denke, es gibt Aspekte, die ihre Glaubwürdigkeit haben. Es muss nur noch geklärt werden, inwieweit die technologische Entwicklung bereits fortgeschritten ist