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Titan ist ein korrosionsbeständiges Metall, doch in bestimmten oxidierenden Medien kann es aufgrund von Temperatur- und Konzentrationsänderungen in dem Medium zu einer schnellen Oxidation der Titanoberfläche kommen. Dies führt zu heftigen Selbstentzündungsreaktionen, die wiederum zu Brand- und Explosionsunfällen führen können. Daher muss man vor der Verwendung von Titangeräten die Eigenschaften des zu verwendenden Mediums genau kennen, wobei insbesondere auf dessen Korrosions- und Oxidationsfähigkeit geachtet werden muss. Insbesondere ist zu betonen, dass es streng verboten ist, Titan in einer völlig sauerstofffreien, stark oxidierenden Umgebung zu belassen; andernfalls kommt es leicht zu einer schnellen Oxidation sowie zu einer heftigen Selbstentzündungsreaktion. Derzeit gab es im Inland mehrere ähnliche Explosionsvorfälle. Um zu verhindern, dass der Benutzer beim Gebrauch Gefahren verursacht. Auf Grundlage von in- und ausländischen Quellen ist die Verwendung von Titanausrüstungen in folgenden Medien strengstens untersagt. Beispiele hierfür sind: 1. Rauchnitriersäure mit einem Freistickstoffdioxidgehalt von mehr als 6 % bzw. einer Konzentration von über 98 %. 2. Trockenes Chlorgas mit einem Wassergehalt von 0,1–0,3 %. 3. Flüssigsauerstoff und bestimmte wässrige Lösungen mit hohem Sauerstoffpartialdruck. (Titan ist in flüssigem Sauerstoff stoßempfindlich; bei einem Druck von 0,35 MPa entzündet es sich bei Raumtemperatur von selbst. ) 4. Methanol, Trichlorethylen, Stickstofftetroxid, flüssige Metallsalze, Kohlendioxid, Uropyridin, Sauerstoff, Bromdampf usw. 5. Wasserstoff (Wasserstoff hat eine hydriernde Wirkung auf Titan; dadurch entsteht bei Titan, das Wasserstoff aufnimmt, Wasserstoffversprödung.) 6. Titan ist in bestimmten Medien korrosionsanfällig – beispielsweise in Flusssäure, Fluorsiliciumsäure, Salzsäure mit einer Konzentration von über 3 %, rauchender Salpetersäure, Schwefelsäure mit einer Konzentration von über 4 % sowie nicht entgaster, kochender Ameisensäure usw. 7. In Chloridlösungen tritt leicht Spaltkorrosion auf. 8. Die Verwendungstemperatur von Titan in Natriumhydroxid und anderen alkalischen Lösungen mit hoher Konzentration sollte ≤93 °C betragen. Während des Betriebs der Anlage müssen die Geschwindigkeiten der Druck- und Temperaturänderungen streng kontrolliert werden, um plötzliche Druck- und Temperaturschwankungen möglichst zu vermeiden. Darüber hinaus besagt Absatz 2.7.4 der „Sicherheitstechnischen Inspektionsvorschriften für feste Druckbehälter“ gemäß den Vorgaben der chinesischen **General Administration of Quality Supervision, Inspection and Quarantine**, dass die Betriebstemperatur von Geräten aus reinem Titan 315 °C nicht überschreiten darf.