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Epoxy-Zinkgrundanstriche sind eine hervorragende Wahl als Korrosionsschutz- und Rostschutzbeschichtung für Stahlkonstruktionen. Sie verbessern nicht nur die Haftung der Farbe am Untergrund sowie die Kohäsion der Lackschicht, sondern erhöhen auch die Vernetzungsintensität der Lackschicht. Dadurch wird die Widerstandsfähigkeit gegen Salznebelkorrosion gesteigert. Zinkhaltige Grundanstriche zeigen nicht nur bei Stahlkonstruktionen ausgezeichnete Ergebnisse, sondern auch in anderen Bereichen eine hervorragende Korrosionswiderstandsfähigkeit. Heute werden vor allem die Anwendungsmöglichkeiten solcher Grundanstriche bei Eisenbahnbrücken im Bereich des Korrosionsschutzes erläutert. Kann eine epoxidbasierte Zinkgrundierung die technischen Anforderungen an den Korrosionsschutz von Stahl sowie die Anforderungen an den Korrosionsschutz von Brücken auf Hochgeschwindigkeitsstrecken erfüllen? Lassen Sie uns zunächst erfahren, welche konkreten Arten der Korrosion bei Stahlbrücken existieren Typ 1: Gleichmäßige Korrosion – Die gleichmäßige Korrosion ist die häufigste Form der Korrosion. Ihr Hauptmerkmal ist, dass die Korrosion sich über die gesamte Metalloberfläche ausbreitet und dabei die Dicke des Metalls in gleichem Maße verringert. Obwohl die gleichmäßige Korrosion zu erheblichen Metallverlusten führt, ist sie nicht gefährlich. Da die Korrosionsgeschwindigkeit konstant ist, lässt sie sich leicht vorhersagen und bekämpfen. Durch sorgfältiges ingenieurisches Design sowie geeignete Maßnahmen zur Korrosionsprävention treten bei Stahlbrücken in der Regel keine plötzlichen Korrosionsprobleme auf. Typ II: Punktverschleiß – In geeigneten Umgebungsbedingungen bleibt bei Stählen nach einer gewissen Zeit die größte Fläche unbeschädigt. An einzelnen Stellen oder in kleinen Bereichen entstehen jedoch aufgrund der selektiven Korrosion des Metalls Korrosionslöcher oder Flecken. Im Laufe der Zeit breiten sich diese Korrosionslöcher in die Tiefe aus. Diese Art der Korrosion wird als Punktverschleiß bezeichnet. Die Entstehung von Pitting wird in der Regel durch das Anhaften von Chloriden an bestimmten Defekten in der Schicht auf der Metalloberfläche verursacht. Typ drei: Spaltkorrosion. Die Spaltkorrosion tritt auf, wenn es zwischen Metallen oder zwischen Metallen und Nichtmetallen Spalten an der Oberfläche gibt. In Gegenwart korrosiver Stoffe entsteht so eine lokale Korrosion. Sie tritt hauptsächlich an Stellen auf, an denen Metalle miteinander verbunden sind – beispielsweise durch Nietverbindungen, Schraubenverbindungen oder Dichtungen aus Nichtmetallen – sowie zwischen diesen Materialien und den Metallen selbst. Die Aufbringung eines epoxidhaltigen Zinkgrundanstrichs gewährleistet hervorragende Eigenschaften in Bezug auf Widerstandsfähigkeit gegen Salznebel und Korrosion. Für Hochgeschwindigkeitszüge, Eisenbahnstrecken sowie Brückenanlagen, bei denen eine langfristige Korrosions- und Rostschutzfunktion erforderlich ist, stellt dies eine wichtige Sicherheitsmaßnahme dar. Der Grund für diese außergewöhnliche Wirkung liegt darin, dass der PVC-Wert der Lackschicht bei diesem Lack 42 % beträgt. Wenn der Zinkgehalt in der trockenen Lackschicht 82 % beträgt, verbessert sich die Haftung des Lacks am Untergrund sowie die Kohäsion der Lackschicht. Zudem erhöht sich die Vernetzungsintensität der Lackschicht, wodurch die Widerstandsfähigkeit des Lacks gegen Salznebelkorrosion erheblich gesteigert wird. Seine außergewöhnlich starke Korrosionsschutzwirkung macht ihn zudem zu einem unverzichtbaren Grundanstrich für Stahlbauwerke. Da es keine Konservierungsbeschichtung gibt, die dem Stahl gleichzeitig Schutz vor Umwelteinflüssen, UV-Strahlung sowie Kathodenschutz bieten kann, muss die Korrosionsschutzbeschichtung von Stahlbrücken eine Kombination aus Eigenschaften aufweisen: Korrosionsbeständigkeit, Wetterbeständigkeit sowie eine einfache Verarbeitbarkeit – sowohl bei der Anwendung des Grundanstrichs als auch des Zwischenanstrichs und des Abschlussanstrichs.