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Ursachen für den hohen Chloridionenkonzentration bei der feuchten Schwefelentfernung in der Katalysatorrauchgasreinigung EDV5000

2016-10-15View Original

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Wenn die Rohstoffe für das Katalysatorsystem nicht gehydriert werden, wenn die Konzentration an Schwefeldioxid am Eingang der Abgasentschwefelungskühlturmkolonne hoch ist oder über den vorgesehenen Wert hinausgeht, dann muss eine größere Menge an Alkalien in die Zirkulationsflüssigkeit der Kolonne eingefügt werden. Zudem sind die Konzentrationen an Chloriden in der Schlammlösung am Boden der Kolonne sowie in der Flüssigkeit der Filtermodule hoch. Was sind die Ursachen und Gegenmaßnahmen?
Reply #22016-10-15
Das Wasser in der Laugenlösung enthält Chloridionen; im Zuge des Kreislaufs verdunstet das Wasser, wodurch die Konzentration der Chloridionen ansteigt. Bei einer allgemeinen Konzentrationsverdopplung von 7 bis 10 Mal muss die Abwässer umgehend entsorgt werden. Maßnahme: Abfälle rechtzeitig entsorgen, weitere Behandlung nicht erforderlich.
Reply #32016-10-15
Könnten alte Klassenkameraden mal in Zeitlupe Herrn Gong Wangxins Buch „Fragen und Antworten zur Technologie der Schwefel- und Stickstoffentfernung aus den Abgasen der katalytischen Kracking-Prozesse“ durchsehen, ob dort das ist, was du suchst?
Reply #42016-10-16
Bei konstanter Chloridkonzentration in der Laugenlösung führt eine Erhöhung der Menge an zugeführter Lauge zu einer Erhöhung der Chloridkonzentration im System. Selbst wenn die Menge an abgeleiteter Flüssigkeit nicht erhöht wird, wird die Chloridkonzentration weiterhin ansteigen. Es wird empfohlen, die Menge des zugeführten Wassers zu erhöhen, um die Abflussmenge sowie die Austauschrate zu steigern.
Reply #52016-10-18
Man sollte die Menge des Abwassers, das am Boden der Waschtürme abgeleitet wird, erhöhen sowie die Menge des Wassers, das in die Waschtürme zugeführt wird, steigern. Zwar kann man durch Austauschmaßnahmen den Anstieg der Chloridkonzentration bis zu einem gewissen Grad kontrollieren, doch durch die erhöhte Wassermenge wird die Flüssigkeit im Filtermodul sowie die Flüssigkeit am Boden der Waschtürme verdünnt. Dadurch sinkt der pH-Wert dieser Flüssigkeiten. Dies wiederum führt dazu, dass mehr Lauge in die Speicherbehälter des Filtermoduls sowie am Boden der Waschtürme eingeführt werden muss – was wiederum zu einem Teufelskreis führt und die Chloridkonzentration erneut ansteigen lässt. Ich denke, es ist besser, die Konzentration von Schwefeldioxid in den Rauchgasen bereits bei der Quelle zu kontrollieren (durch Hydrogenerhitzung des Katalysatorrohöls), um so die Menge der benötigten Lauge zu verringern.

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