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Kürzlich lag der Gehalt an Sulfiden in der gereinigten Luft über dem zulässigen Wert. Es wurden auch Anpassungen in der Betriebsabläufe vorgenommen, doch die Wirkung war nicht erkennbar. Welche Ursachen könnten für den zu hohen Sulfidgehalt verantwortlich sein?
Überprüfen Sie den Schwefelgehalt am Eingang, die Leistung der Absorptionsplatten, den Desorptionsprozess in der Schwefeldesorptionsanlage sowie den Regenerationsprozess in der Wärmeregenerationsanlage. Zudem ist die Fähigkeit von Methanol, nachdem es bereits große Mengen an Kohlendioxid aufgenommen hat, weiterhin Schwefel aufzunehmen, begrenzt
Die Menge der Aufnahmelösung sowie Temperaturänderungen sind Faktoren, die berücksichtigt werden müssen
Ist es auf einen zu hohen Gehalt an Schwefelammoniak im armen Methanol zurückzuführen?
Das sollte der Fall sein. Wie kann man vorgehen, wenn der Ammoniagehalt zu hoch ist?
Es kommt darauf an, um welches Schwefel es sich handelt. Wenn es sich um organischen Schwefel handelt, muss er in anorganischen Schwefel umgewandelt werden. Wenn der Gehalt an anorganischem Schwefel zu hoch ist, muss man auf die Werte achten – insbesondere bei importierten Produkten.
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Keine Problemlösung? Wie wird es angepasst?
Wir sind noch nie auf den Fall gestoßen, dass ein zu hoher Ammoniagengehalt im armen Methanol dazu führte, dass der Schwefelgehalt des gereinigten Gases zu hoch wurde. Tatsächlich lag der Grund für die zu hohen Schwefelwerte bisher immer darin, dass Unfälle oder Fehlbedienungen zu starken Schwankungen im Durchfluss sowie in der Konzentration des armen Methanols führten – was wiederum die Absorptionsprozesse beeinträchtigte