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Differenzdrucksender, Dreiventilgruppe und Drosselungsvorrichtung werden zusammen eingesetzt, um einen Differenzdruckstrommesser zu bilden. Zu den gängigen Differenzdruckstrommessern gehören Düsenschieberstrommesser, V-Kegelstrommesser und Keilstrommesser. Bei ihrer Verwendung müssen die entsprechenden Betriebsanleitungen strikt befolgt werden, um Schäden am Differenzdrucksensor zu vermeiden. Die Konstruktion eines Differenzdruckstrommessers besteht aus einem Drosselgerät, an dem sich zwei kleine Öffnungen befinden. Diese sind jeweils mit zwei Drucksensoren verbunden. An den Drucksensoren sind wiederum zwei Nadelventile angebracht, die zur Regulierung des Drucks dienen. Darunter befindet sich dann das Dreiventilgehäuse sowie der Differenzdruckwandler. In der Regel kann das Dreiventilgehäuse zunächst mit dem Differenzdruckwandler verbunden werden, anschließend werden beide als Einheit am Ende der Drucksensoren installiert. Beim Gebrauch werden die drei Ventile des Dreiventilblocks gemeinsam eingesetzt. Bei der Messung soll verhindert werden, dass das Medium in die Druckmessrohre gelangt und dadurch der Druck an den Sensoren auf beiden Seiten plötzlich ansteigt – was wiederum zu einem erhöhten Druckunterschied führt. Deshalb sollte zunächst das Ausgleichsventil in der Mitte des Dreiventilblocks geöffnet werden, während die Ventile an den beiden Seiten geschlossen bleiben. Sobald das Medium die Rohre gefüllt hat und die Drücke an beiden Seiten stabil sind, können die Ventile an den beiden Seiten langsam geöffnet werden, damit sich die Drücke gleichmäßig ändern können. Zuletzt wird der Ausgleichsventil geschlossen, und der Durchflussmesser beginnt normal zu funktionieren. Die Drei-Valve-Gruppe wird beim Kalibrieren von Differenzdruckstrommessern verwendet. Um die Nullpunktkalibrierung durchzuführen, muss das Ausgleichsventil geöffnet und die Drucksensoren an beiden Seiten geschlossen werden.