Thread Content
Dieser Beitrag wurde zuletzt von *lihuagong am 28.10.2016 um 13:09 bearbeitet. Es handelt sich um Anlagen zur kontinuierlichen Umwandlung von Rohstoffen – mit IFP-Technologie. Dabei wird Benzin mit hohem Oktanwert hergestellt. Das entstandene Öl wird zunächst in einem Destillationskolben von Pentan getrennt. Anschließend gelangt das Öl in einen weiteren Kolben, wo es in Flüssiggas und Pentanol aufgeteilt wird. Im Überlaufbehälter dieses Kolbens befindet sich ein Vorrichtung zur Entwässerung. Während des normalen Betriebs ist in diesem Behälter kaum Wasser vorhanden; daher bleibt die Entwässerungsventil meist geschlossen – nur gelegentlich wird entwässert. Ein Jahr nach Inbetriebnahme der Anlage stellte man bei der regelmäßigen Entwässerung fest, dass die Leitungen verstopft waren. Nachdem verschiedene Methoden versagt hatten, wurde der Kolben stillgelegt und das Entwässerungsventil geöffnet. Dabei stellte sich heraus, dass die Leitungen zwischen der Flanschverbindung des Entwässerungsvorrichtungs und dem Entwässerungsventil vollständig mit Salzkristallen gefüllt waren. Im Entwässerungsvorrichtung selbst befanden sich ebenfalls viele Salzkristalle. An der Stelle, an der das Wasser abgeleitet wurde, wurde eine provisorische Wasserverbindung angebracht, um Wasser in den Überlaufbehälter zu leiten. Nach einem Tag und einer Nacht waren die Leitungen wieder frei. Nach der Probenanalyse besteht der Hauptbestandteil des kristallinen Salzes aus Ammoniumchlorid. Ursachenanalyse: Um das Wasser-Chlor-Gleichgewicht im Reformierkatalysator auszugleichen, wird je nach Wassergehalt im zirkulierenden Wasserstoff Chlor in die Reformierungsrohstoffe eingeführt. Der größte Teil des Chlors gelangt in die Gasphase und wird dort entfernt. Im Reformierungsöl befindet sich jedoch weiterhin eine geringe Menge an Chlor. Auch die Reformierungsrohstoffe enthalten trotz der Hydrogenerzeugung noch eine geringe Menge an Stickstoff. Durch die anhaltende Ansammlung dieser Stoffe bilden sich Ammoniumchlorid-Kristalle, die die Leitungen verstopfen. Erfahrung: Vor der Luftkühlung wurde eine Wasserspülleitung eingebaut; alle sechs Monate wird das System mit Wasser gespült, wodurch die Produktion bis heute reibungslos weiterläuft.
Ja, es sollte „einmal waschen“ heißen":$
Könnten Sie mir bitte sagen, ob Ihre Anlage das aus dem Reformierungsprozess gewonnene Öl entchloriniert? Wenn im Wasserbad bereits Ammoniumsalze kristallisiert sind, gibt es dann oben in der Pentan-Turm keine Kristalle?