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Es gibt eine Legende über einen Vogel, der nur einmal im Leben singt – und dessen Gesang schöner ist als der aller anderen Lebewesen auf der Erde. Es wird erzählt, dass es einen Vogel gibt, der nur ein einziges Mal im Leben singt; sein Gesang ist dabei schöner und anmutiger als der aller anderen Lebewesen der Welt. Vom Moment an, in dem sie das Nest verlässt, sucht sie nach einem Dornenbaum und ruht erst, wenn sie einen gefunden hat. Von dem Augenblick an, in dem sie das Nest verlässt, ist sie auf der Suche nach einem Dornenbaum – bis sie ihn schließlich findet. Dann, während sie unter den wilden Ästen sang, stach sie sich selbst in den längsten, spitzesten Dorn. Anschließend ließ sie ihre Stimme unter den wilden Ästen erklingen. Und im Sterben erhebt sie sich über ihren eigenen Schmerz, um lauter zu singen als der Lerche und der Nachtigall. In ihrer Todesnähe überwindet sie ihren eigenen Schmerz – ihr Gesang lässt sowohl die Lerche als auch die Nachtigall in den Schatten treten. Ein Song von außergewöhnlicher Qualität – der Preis ist es wert. Sie sang diesen wunderbaren Song, und als er zu Ende war, starb sie. Doch die ganze Welt hört still zu, und Gott lächelt im Himmel. Dennoch lauscht die ganze Welt in Stille, und auch Gott lächelt im Himmel.
„The Thornbird“ ist ein Familienroman der australischen zeitgenössischen Schriftstellerin Colleen McCullough. Er handelt von der Liebe zwischen der Protagonistin Meggie und Pater Ralph und schildert die Geschichte von drei Generationen der Familie Cleary über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahrhundert. Ralph sehnte sich nach der Macht der Kirche, verliebte sich jedoch in das schöne Mädchen Meggie aus der Familie Cleary. Um den „Gott“, nach dem er strebte, aufzugeben, verwarf er die irdische Liebe – doch in seinem Inneren fühlte er große Zerrissenheit und Schmerz. Um dieses Zentrum herum werden auch die Freuden und Leiden sowie die Trennungen und Wiedersehen von mehr als zehn Mitgliedern der Familie Kleri dargestellt. Es gilt als das australische „Gone with the Wind“.
Die englische Schreibweise ist unregelmäßig, im Titel fehlen Leerzeichen, wodurch ich lange rätseln musste. . . :L