Thread Content
Das System der Sicherheitsstandards umfasst GB und GB/T. Die verbindlichen Bestimmungen in den empfohlenen Standards nach GB/T müssen unbedingt eingehalten werden. Aber in den GB sind auch verbindliche Bestimmungen aufgeführt. Dann stellt sich die Frage: Auch solche Bestimmungen, für die in den GB keine ausdrücklichen Vorschriften existieren, sollten doch verbindlich sein, oder? Warum werden dann trotzdem bestimmte Bestimmungen als verbindlich gekennzeichnet?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von haibin9605 am 1.11.2016 um 11:41 geändert. Der Verfasser des Beitrags hat sich geirrt – GB ist ein verbindliches **Standard**, während GB/T ein empfehlender **Standard** ist. Man kann sich die „Einige Vorschriften der Behörde für Qualitäts- und Techniküberwachung bezüglich der Verpflichtung zur Einhaltung von verbindlichen Standards“ ansehen – Dokumentnummer: Qualitäts- und Techniküberwachungsbehörde, Dokument 36
Nicht alle Bestimmungen von verbindlichen Normen sind verbindlich; auch in den empfehlenden Normen unseres Landes können Bestimmungen vorkommen, die durchsetzbar sind; Zum Beispiel heißt es in der Einleitung von GB 18580–2001 „Materialien für die Innenraumgestaltung – Grenzwerte für den Freisetzung von Formaldehyd in künstlichen Holzprodukten und deren Erzeugnissen“: „Kapitel 5 dieser Norm enthält verbindliche Vorschriften, während die übrigen Kapitel empfehlende Vorschriften sind.“ ”Sogenannte Empfehlungsstandards oder Empfehlungsklauseln sind **Standards oder Klauseln in Standards, die eine freiwillige Anwendung fördern, leitend wirken und nicht zur Durchsetzung verpflichtend sind.** Unternehmen können freiwillig die empfohlenen Standards anwenden. In diesen Standards gibt es außerdem Bestimmungen bezüglich der Kennzeichnung des Produkts sowie der Verpackung. Diese Bestimmungen müssen den Vorgaben des „Gesetzes der Volksrepublik China über die Produktqualität“ entsprechen. Dadurch werden diese Bestimmungen zu gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen – also zu verbindlichen Vorschriften. Wenn ein bestimmtes Empfehlungsproduktstandard von einem Unternehmen übernommen wird und das Unternehmen der Öffentlichkeit verspricht, dass seine Produkte den Anforderungen dieses Standards entsprechen, dann wird dieser Produktstandard für das Unternehmen zu einem de facto verbindlichen Standard. Er unterliegt anschließend der Überwachung durch die Verbraucher sowie die zuständigen Behörden. Wird ein Empfehlungsstandard durch einen Verwaltungsbeschluss als vorgeschrieben festgelegt, muss er dann als verbindlicher Standard im Geltungsbereich dieses Verwaltungsbeschlusses gelten ; Solche Fälle sind bereits mehrfach aufgetreten, und die betroffenen Unternehmen müssen darauf achten. Doch eine Umwandlung solcher empfehlenden Standards in de facto verbindliche Vorschriften erfordert eine gesetzliche Befugnis sowie eine ausreichende rechtliche Grundlage; andernfalls werden unweigerlich rechtliche Streitigkeiten entstehen.