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Xinhua- Nachrichtenagentur, Peking, 2. November (Reporter Gao Jing): Das Ministerium für Umweltschutz teilte mit, dass vom 3. bis 6. in der Region Beijing-Tianjin-Hebei sowie in den angrenzenden Gebieten ein anhaltend stabiles Wetter herrschen wird. In einigen Städten könnte es zu einer starken Luftverschmutzung kommen. Betroffene Gebiete sind der zentrale und südliche Teil von Beijing-Tianjin-Hebei sowie der westliche Teil von Shandong. Das Umweltministerium hat 8 Inspektionsgruppen entsandt, um spezielle Überprüfungen durchzuführen, wobei insbesondere geprüft wird, inwieweit die Notfallpläne für extreme Luftverschmutzung in den verschiedenen Regionen aktiviert werden. Die Chinesische Zentrale für Umweltüberwachung prognostiziert, dass vom 3. bis 6. November in der Region Peking-Tianjin-Hebei sowie in den umliegenden Gebieten ein anhaltend stabiles Wetter herrschen wird. Dies erschwert die Ausbreitung von Schadstoffen in der Luft. In einigen Städten könnte es zu einer starken Luftverschmutzung kommen. Es wird erwartet, dass die Luftqualität in den Städten Peking, Tianjin sowie in den Städten Shijiazhuang, Tangshan, Baoding, Langfang, Cangzhou, Handan, Xingtai und Hengshui in der Provinz Hebei sowie in den Städten Jinan, Zibo, Dezhou, Liaocheng und Binzhou in der Provinz Shandong über einen Zeitraum von 3 Tagen hinweg auf einem sehr schlechten Niveau liegen wird. In einigen Städten könnte es zu bestimmten Zeiten zu besonders schlechter Luftqualität kommen. Das Umweltministerium hat dringende Maßnahmen ergriffen, um den Menschen in Peking, Tianjin, Hebei sowie den Provinzen/Städten Shandong Vorhersagen zur Luftqualität zukommen zu lassen. Es wird gefordert, dass die jeweiligen Regionen rechtzeitig Warnungen vor stark verschmutzter Luft ausgeben und die in den Notfallplänen vorgesehenen Maßnahmen wie Eindämmung der Emissionen, Beschränkung der Produktion sowie Stilllegung von Betrieben umgesetzt werden. Gleichzeitig wird von allen Regionen verlangt, insbesondere in den Bereichen Kohlekraftwerke und Stahlindustrie Kontrollen durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Maßnahmen zur Reduzierung der Produktion umgesetzt werden und die Emissionsstandards eingehalten werden. Zudem sollen rechtswidrige Emissionen streng bestraft werden. Je nach Veränderung der Luftqualität sollen außerdem die Warnstufen rechtzeitig angepasst werden, um die Auswirkungen der schweren Luftverschmutzung so weit wie möglich zu verringern und die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Derzeit haben Städte wie Peking, Tianjin sowie die Städte in der Provinz Hebei – wie Langfang, Baoding, Hengshui, Cangzhou, Tangshan und Shijiazhuang – bereits einen Alarmzustand der Stufe 3 aufgrund der starken Luftverschmutzung ausgerufen (Gelb). In der Stadt Xingtai in der Provinz Hebei wurde hingegen ein Alarmzustand der Stufe 2 ausgerufen (Orangefarben). Die Inspektionsgruppe wird insbesondere prüfen, inwieweit die Notfallpläne für stark verschmutzte Wetterbedingungen in den verschiedenen Regionen aktiviert wurden, und vor Ort überprüfen, wie gut die Kontrollmaßnahmen umgesetzt werden. Gleichzeitig hat das Umweltministerium angesichts des besonderen Problems der Schadstoffemissionen durch Kraftfahrzeuge in Peking drei Arbeitsgruppen gebildet. Zusammen mit dem Umweltschutzamt von Peking führen diese Gruppen spezielle Kontrollen durch, insbesondere im Hinblick auf Fälschungen bei den Abgasreinigungssystemen von schweren Dieselfahrzeugen, übermäßige Emissionen von Abgasen sowie die Verwendung von Harnstoff in Dieselfahrzeugen. Von dem 6. an wird die Region voraussichtlich von einer neuen Kaltfront betroffen sein. Die Bedingungen für die Ausbreitung werden günstiger, und der Schadstoffgürtel wird sich vom Nordosten in Richtung Südwesten auflösen.
Ich habe Fotos gesehen, die von einer hohen Stelle in Peking aufgenommen wurden – überall war nur Weiß zu sehen, man konnte nichts erkennen; Man sagt, man kann es bereits aus 3,4 Metern Entfernung nicht mehr sehen – das ist kaum vorstellbar