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Solche Erfolgsgeschichten sind beunruhigend

2016-11-09View Original

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Während seiner Inspektionsrunde im Wasserstoffverarbeitungsanlagenbetrieb bemerkte der Bediener einen charakteristischen Geruch von Schwefelwasserstoff in der Luft, was seine Wachsamkeit weckte. Er kehrte sofort zurück, setzte sich eine Gasmaske auf, nahm einen Schwefelwasserstoff-Detektor sowie ein Sprühgerät mit und durchsuchte sorgfältig die umliegenden Geräte. Schließlich fand er eine Stelle, an der aus einer Anschlussstelle eine hohe Konzentration an saurem Schwefelwasserstoff austrat. Er isolierte den Ort umgehend, um zu verhindern, dass andere Personen eintreten konnten, und kontaktierte die Techniker, damit sie sich um die Sache kümmerten. Dank der rechtzeitigen Entdeckung konnte ein Vergiftungsunfall verhindert werden. Daher wird das Unternehmen stark als fortschrittlich beworben. Beim genauen Nachdenken wird es beängstigend: 1. Warum wurde bei einem Leck vor Ort keine Alarmmeldung abgesetzt? Ist die Anlage vor Ort gemäß den Vorschriften eingerichtet? Funktioniert es einwandfrei? 2. Muss in gefährlichen Bereichen mit hohen Konzentrationen an Schwefelwasserstoff während der Inspektionen ständig ein Schwefelwasserstoff-Alarmgerät eingeschaltet sein? 3. Überprüfung des verdächtigen Schwefelwasserstoff-Leckpunkts – Ist eine Überwachung erforderlich? (Hoffentlich trägt er ein Atemgerät und nicht eine Gasmaske.) Haben die Seefreunde weitere konkrete, wirksame Maßnahmen und Anforderungen gegen Schwefelwasserstoff?
Reply #22016-11-09
1. Warum gibt es keinen Online-Alarm bei einem Leck vor Ort? Ist die Anlage vor Ort gemäß den Vorschriften eingerichtet? Funktioniert es einwandfrei? Die Position des Lecks, die Windrichtung sowie die Konzentration des Lecks beeinflussen alle den Alarmgeber. 2. Muss in gefährlichen Bereichen mit hohen Konzentrationen an Schwefelwasserstoff während der Inspektionen ständig ein Schwefelwasserstoff-Alarmgerät eingeschaltet sein? Tragen Sie den Alarmgerät für die Wasserstoffanlage ständig bei sich. Bei normalen Inspektionen sollte man ebenfalls eine Maske tragen. Wenn in Bereichen mit möglichen Leckagen gearbeitet wird, ist das Tragen eines Druckatmergeräts erforderlich~~~ 3: Muss bei verdächtigen Schwefelwasserstoff-Leckagen überwacht werden? (Hoffentlich trägt er ein Atemgerät und nicht eine Gasmaske.) Ein Atemgerät ist unbedingt notwendig – alle Mitarbeiter, die mit Prüfgeräten arbeiten, müssen eines tragen. Wenn Verdacht auf Lecks besteht und man dennoch eine Maske trägt, verstößt man gegen die Vorschriften – das ist auch eine Vernachlässigung der eigenen Lebenssicherheit. Auch wir als Aufsichtspersonen müssen Atemschutz tragen und außerdem die Windrichtung im Auge behalten~~~~
Reply #32016-11-09
Ein Gerät zur Ortsgasüberwachung ist unbedingt notwendig.
Reply #42016-11-09
Gaseinsatzgeräte vor Ort sind unerlässlich, doch bei einigen Einheiten dienen die Gaseinsatzgeräte nur zur Dekoration und erfüllen keine wirkliche Funktion.
Reply #52016-11-09
Das Beobachten der Windrichtung ist ebenfalls ein Bestandteil der Inspektion. Es müssen Alarmvorrichtungen vorhanden sein, und sie müssen vollständig ausgestattet sein.
Reply #62016-11-09
Die Inspektionen werden sorgfältig durchgeführt – das ist es, was Chemiker tun sollten
Reply #72016-11-09
Wird bei Inspektionen kein Schwefelwasserstoff-Alarmgerät mitgenommen? Bei einem Leck muss Meldung gemacht werden, und mehrere Personen sollten gemeinsam Maßnahmen ergreifen. Wenn nur eine Person alleine herumhetzt, kann leicht ein Unfall passieren – dieses Vorgehen ist nicht ratsam.
Reply #82016-11-09
Sink nicht ab! Die Befürchtung ist: Es gibt so viele Risikofaktoren, die überhaupt nicht erkannt werden und dennoch als fortschrittlich beworben werden. Die Beteiligte hielt auch selbst fest, dass sie es gut gemacht hatte – in Wirklichkeit hatte sie einfach Glück und konnte ihr Leben retten ; Noch bedauerlicher ist, dass man in einer solchen Umgebung nicht einmal weiß, wie man auf einen Schwefelwasserstoffaustritt reagieren soll – es herrscht eine Gleichgültigkeit gegenüber dem eigenen Leben.
Reply #92016-11-09
Nachdem das passiert ist, muss das Unternehmen entsprechende Korrekturen vornehmen. Was die Mitarbeiter betrifft, so sollte die Notfallplanung für Leckagen gefährlicher Stoffe sowie das Konzept zur Behandlung von Schwefelwasserstoffleckagen nochmals geschult werden.
Reply #102016-11-09
Wenn eine positive Kommunikation notwendig ist, dann dient das erstens dazu, engagierte Mitarbeiter zu würdigen und ein Vorbild zu schaffen – was für die Unternehmensführung vorteilhaft ist. Zweitens gibt es viele Gründe dafür, dass die Alarmgeräte nicht auslösen: Möglicherweise liegt der Leckpunkt weit entfernt vom Gasdetektor, oder die Konzentration des Gases erreicht nicht die Schwelle, bei der ein Alarm ausgelöst wird; In vielen Fällen nehmen wir den Geruch vor Ort wahr; der Alarm geht nicht unbedingt los ; Drittens: Heutzutage ist das Niveau der Automatisierung in den Anlagen recht hoch. Dennoch sind menschliche Kontrollen weiterhin notwendig, um die Produktion zu unterstützen. In vielen besonderen oder außergewöhnlichen Situationen müssen Menschen eingreifen. Das ist auch der Grund, warum in unseren Anlagen zusätzliche Bediener erforderlich sind ; IV. Zudem sollten wir bei der Schaffung von Vorbildern keine zu hohen Anforderungen stellen. Bei kleinen Problemen, die die Ergebnisse nicht beeinflussen, sollten wir uns nicht allzu sehr darauf konzentrieren – man kann später noch darüber sprechen ;
Reply #112016-11-10
Geräte zur Erkennung brennbarer/giftiger Gase werden in der Regel in der Nähe von Pumpen oder anderen Quellen, aus denen solche Gase austreten können, installiert. An den Anschlüssen für die Primärmessgeräte, wie der Fragesteller bereits erwähnt hat, werden sie vermutlich nicht installiert.

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