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Es ist allgemein bekannt, dass im Prozess der Reinigung von Prozessgasen das Verfahren der Kaltmethanolreinigung zur Entfernung saurer Gase bei den Produktionsanlagen der Hersteller sehr beliebt ist. Doch welches Kühlmittel eignet sich am besten – und ist somit sicherer, wirtschaftlicher sowie stabiler – zur Kühlung des Methanolgehalts in den Gasen?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von defeil am 23.11.2016 um 14:22 bearbeitet. Es gibt nur wenige Arten von Kältemitteln – der Hauptunterschied liegt in dem Temperaturbereich, in dem sie eingesetzt werden können. Lithiumbromid wird zur Kühlung bei Temperaturen von 5 bis -10 Grad verwendet; Ammoniak dagegen bei Temperaturen von -2 bis -30 Grad. Propylen wird zur Kühlung bei Temperaturen von -25 bis -45 Grad verwendet, während Ethylen für eine Kühlung bei Temperaturen von -35 bis -55 Grad geeignet ist. Was die Wirtschaftlichkeit angeht, hängt diese vom jeweiligen Prozess ab. Für die Nachbehandlung mit niedertem Methanol eignen sich alle drei genannten Kältemittel. Die Wahl des Kältemittels hängt von den Produkten ab, die im Anschluss an die Anlage hergestellt werden sollen: Wenn Ammoniak selbst hergestellt wird, sollte Ammoniak als Kältemittel verwendet werden. Wenn Ethylen oder Propylen selbst hergestellt werden, sind diese entsprechend geeignete Kältemittel. Zudem hat die Stabilität des Kältemittels keinen großen Einfluss auf seine Leistung