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Manche Motoren sind speziell dafür konzipiert, dass ihr Gehäuse geerdet wird. Andere wiederum besitzen bereits eine interne Erdung des Gehäuses – bei der Konstruktion ist daher keine zusätzliche Erdung notwendig. Ich weiß es nicht – bitte helft mir. Danke!
Im Anschlusskasten des Elektromotors befinden sich Erdungskontakte, die mit dem Erdungsleiter verbunden werden müssen
4-adriges Kabel: Der Masseanschluss ist mit dem PE-Kabel verbunden, wobei das Gehäuse gleichzeitig geerdet wird. 3-adriges Kabel: Der Masseanschluss ist direkt mit der Gehäusemasse verbunden. Die Anforderungen an die Querschnittsfläche der Erdungskabel sind bei den beiden unterschiedlich.
Auch mich hat diese Frage einmal beunruhigt. Am Ende stellte sich heraus: Man kann sich die Vorschriften bezüglich der Erdung und des Schutzes vor statischer Elektrizität ansehen. Darin ist ausdrücklich festgelegt, dass in Bereichen, in denen Explosionsschutz und Schutz vor statischer Elektrizität erforderlich sind, sowohl der Innen- als auch der Außenbereich des Motorgehäuses geerdet werden muss. In normalen Fällen reicht es aus, nur die Anschlussstellen im Inneren des Gehäuses zu erden.
Bei mir ist alles ziemlich standardisiert: Die Kontakte sind geerdet und außerdem ist auch die Hülle geerdet
Aha, dieser Meeresheld sollte das Problem der Motor-Erdeung so verstehen! Zunächst werden sowohl der Gehäuse als auch der Motorinneren Teil gleichzeitig geerdet. Dies geschieht aus Gründen der Sicherheit des Bedienpersonals sowie der Anlagen vor Ort. So wird gewährleistet, dass im Falle eines Lecks im Motor die persönliche Sicherheit des Bedienpersonals gewahrt bleibt – falls beispielsweise die Erdungskabel locker sind oder es zu Störungen in den Kabelverbindungen kommt. Das ist eine ziemlich sichere Vorgehensweise! Außerdem vermeiden die vielen verschiedenen Möglichkeiten der Systemerdung im Niederspannungsverteilungssystem, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei der Erdung kommt – was wiederum zu potenziellen Gefahren durch unerdete Komponenten führen könnte. Deshalb ist die Erdung der Motorgehäuse vor Ort in der Petrochemieindustrie sowie in explosionsgefährdeten Bereichen eine notwendige Voraussetzung.
Man sollte die beiden Prinzipien der Arbeitserdung und der Schutzerdung berücksichtigen: L