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Ich frage die Anwesenden: 1. In GB50934 werden für alle unterirdischen Rohrleitungen Stahlrohre verwendet. Heißt das, dass man nur noch Stahlrohre für solche Zwecke verwenden kann? Warum werden dann trotzdem nichtmetallische Rohre als Alternative zur HDPE-Membran zur Wasserdichtigung angeboten? 2. Bei den beiden Methoden für unterirdische Abwasserrohre – nahtlose Stahlrohre mit Korrosionsschutz im Vergleich zu nichtmetallischen Rohren mit Undichtigkeitsschutz – welche Methode ist kostengünstiger? Danke an alle!
Unterirdische Leitungen dürfen nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht betrachtet werden. Sie haben eine bestimmte Nutzungsdauer – beispielsweise müssen die Konstruktionen von städtischen Wasserversorgungsleitungen eine Nutzungsdauer von 50 Jahren aufweisen. Wenn stattdessen andere, nichtmetallische Leitungen verwendet werden, muss geprüft werden, ob die Nutzungsdauer dieser Materialien ausreicht; Außerdem gibt es Vorgaben bezüglich der Verlegetiefe von Rohrleitungen im Boden. Die Mindesttiefe beträgt 1,5 Meter. Bei Geländeveränderungen sind die Rohrleitungen den Kräften, die durch Bewegungen im Boden entstehen, sowie dem Setzen des Rohrleitungssockels ausgesetzt. Für nichtmetallische Rohrleitungen stellt das eine große Herausforderung dar. Aus Gründen der Sicherheit und Qualität muss daher die Verwendung von nichtmetallischen Rohrleitungen sehr streng kontrolliert werden. Die jahrelange Erfahrung mit metallischen Rohrleitungen reicht aus, um deren sicheres Funktionieren zu gewährleisten. Sicherheit steht an erster Stelle.
Stimme der professionellen Antwort der Northern Wolf-Gruppe im 2. Stock zu! Sicherheit und Langlebigkeit, Druckbeständigkeit und Wasserdichtigkeit sowie Abnutzungsresistenz – das sollten bei der Auswahl in erster Linie berücksichtigt werden. Wenn alle grundlegenden Funktionen erfüllt werden können, muss auch auf die physikalische Festigkeit geachtet werden. Natürlich muss auch geprüft werden, ob die Art der Reparatur fest, zuverlässig und einfach durchzuführen ist.