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2016-12-08View Original

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Es handelt sich um einen Wärmetauscher mit einer Betriebsdruck von 1,6 MPa und einer Betriebstemperatur von 80 Grad. In der Lösung sind 14,4 % Schwefelsäure, 0,04 % Chloride sowie 0,0072 % Fluoride enthalten. Welches Material eignet sich hier am besten?
Reply #22016-12-09
Wärmetauscher mit Außenschlauch aus Kohlenstahl und innen einer Kombination aus N feinen Tetrafluor-Schläuchen. Die Korrosionshemmung und die Wärmeübertragung sind gut – man kann sich daraus einen Überblick verschaffen.
Reply #32016-12-09
Danke für Ihre Antwort. Ich meine, welches Metallmaterial eignet sich am besten für solche Einsatzbedingungen?
Reply #42016-12-09
Stahl 20#, zur Herstellung von Wärmetauschern im Aluminiumbad-Verfahren.
Reply #52016-12-10
Danke für Ihre Antwort, wie sollen dann die Rohrplatten und die Rohrboxen behandelt werden?
Reply #62016-12-10
Ist es für solche Betriebsbedingungen geeignet, das Super-Duplex-Stahlmaterial S25073 (ASTM A240 S32750) zu verwenden?
Reply #72016-12-12
Man kann sich den Materialwert 1,4529 ansehen.
Reply #82016-12-12
Danke für Ihre Antwort. 1.4529 ist ein Superstahlmaterial, das dem amerikanischen N08926 entspricht. Hauptbestandteile: 20Cr-25Ni-6Mo-1Cu-0,2N
Mechanische Eigenschaften: Zugfestigkeit: σb > 650 Mpa; Dehnung: δ > 35%. In Deutschland entspricht dieses Material der Bezeichnung X1NiCrMoCuN25-20-7. Die Nummerierung lautet 1.4529, UNS N08926. Dieses Material weist eine sehr hohe Widerstandsfähigkeit gegen Punkt- und Spaltkorrosion in halogenhaltigen Medien sowie in sauren Umgebungen mit Schwefelwasserstoff auf. Es kann effektiv dem Chloridstresskorrosionsprozess widerstehen. In oxidierenden und reduzierenden Medien zeigt es ebenfalls eine gute Korrosionsbeständigkeit. Seine Stabilität ist gut, und seine mechanischen Eigenschaften sind etwas besser als bei 904L. Es kann zur Herstellung von Druckbehältern bei Temperaturen zwischen -196 und 400 °C verwendet werden.
Reply #92016-12-12
Wenn es sich um bereits vorhandene Wärmeaustauschgeräte handelt, die vor Korrosion geschützt werden müssen, dann stellt sich nicht die Frage, aus welchem Stahl sie hergestellt werden sollen. Es bleibt nur noch die Auswahl des Korrosionsschutzmittels. Es handelt sich um ein typisches Umfeld mit hoher Temperatur und saurer Korrosion – und das Problematischste ist noch die Anwesenheit von F-Ionen. Vor allem muss das Problem der Korrosion durch Ionen F gelöst werden. Es gibt auf dem Markt Korrosionsschutzfarben, die gegen Fluorsäure beständig sind; einige Hersteller können diese Farben außerdem so herstellen, dass sie einer Temperatur von 150 °C standhalten.
Reply #102016-12-13
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Wang Genrong am 13.12.2016 um 16:12 bearbeitet. Siliziumkarbid-Tubuswärmeübertrager mit drucklosem Sintern können Ihre Anforderungen erfüllen. Oder ein Wärmetauscher mit Tetrafluorrohrwindungen (oder Spiralwindungen) ist ebenfalls möglich. Welche Art der Wärmeübertragung nutzen Sie – gasflüssig oder?
Reply #112016-12-15
Wir erhitzen die abgebaute Elektrolytlösung mit Wasserdampf; die Elektrolytlösung enthält die oben genannten Bestandteile

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