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Liebe Kollegen, bezüglich des hohen Sauerstoffgehalts im Ausgangsfluid der ersten Turbine – er liegt bei 30–50 % – möchte ich den Sauerstoffgehalt in dieser Turbine senken. Dazu möchte ich die Rückflussrate der Turbine steuern. Meine Idee ist es, die Ventile für das Kondensat in der zweiten Turbine zu öffnen, um so den Kreislaufvolumenstrom zwischen den beiden Turbinen zu erhöhen. Dabei soll der Flüssigkeitsstand in der zweiten Turbine konstant bleiben. Auf diese Weise entspricht die Menge an Kondensatflüssigkeit in der zweiten Turbine der Menge an Flüssigkeit, die die Argonpumpe in die erste Turbine leitet. Da die Menge an Kondensatflüssigkeit wiederum mit dem Kreislaufvolumenstrom übereinstimmt (die Menge an Flüssigkeit, die in die Turbine für reines Argon gelangt, bleibt unverändert), bedeutet das dann, dass die erhöhte Kreislaufmenge gleich der erhöhten Menge an Flüssigkeit ist, die in die erste Turbine gelangt? (Durch Anpassung der Argonpumpe wird der Flüssigkeitsstand in der zweiten Turbine konstant gehalten.) Dadurch erhöht sich im Grunde der Rückflussverhältnis einer Anlage, wodurch die Sauerstoffkonzentration in dieser Anlage gesenkt werden kann. Gibt es ein Problem mit meiner Logik? Ich bitte die anderen Nutzer um Korrekturen.
Erstens muss das Verhältnis zwischen dem Anteil des Argon-Destillats und dem Anteil der destillierten Luft kontrolliert werden – auf 22–24 %. Zweitens ist es notwendig, das Verhältnis zwischen der Menge des Argon-Destillats und der Menge des Prozessargons zu kontrollieren – dieses Verhältnis sollte bei 28 bis 32 liegen. Natürlich setzt dies voraus, dass der Sauerstoffgehalt des Produkts den erforderlichen Standard erfüllt und es gleichzeitig zu keinem Stickstoffstau kommt~~