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Um eine Anlage zur Herstellung von 200.000 Tonnen Dimethylcarbonat zu errichten, wird die Transesterifizierungsverfahrensweise gewählt. Wie hoch sind in der Regel die groben Destillationskolonnen, die Kolonnen bei Normaldruck sowie die Kolonnen unter erhöhtem Druck? Wie viele Füllmaterialien oder Treiberscheiben sollten verwendet werden? ? ?
Dimethylcarbonat – bei diesem Stoff fühlt man sich eher wohl. Schon vor acht oder neun Jahren gab es einen Wettbewerb im Bereich der chemischen Ingenieurwesen, bei dem es darum ging, eine Anlage zur Herstellung von Dimethylcarbonat zu entwerfen. Damals wurden bereits recht umfassende Untersuchungen zu Dimethylcarbonat durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass die inländisch gebräuchliche Herstellungsmethode die Transesterifizierungsmethode war – und das war auch die am weitesten entwickelte Methode zu dieser Zeit. Ich frage vorsichtig: Wird bei neuen Projekten immer noch die Transesterifizierungs-Methode verwendet? Zu dieser Zeit gab es anscheinend noch einige relativ fortschrittliche Methoden, doch alle befanden sich noch in der Pilotphase – wie beispielsweise die Alkylierung von Harnstoff oder Methoden zur einstufigen Synthese von CO und ähnlichen Verfahren. Allerdings haben wir damals die Methode der Alkoholyse von Harnstoff verwendet; die Details habe ich fast vergessen. Es handelte sich dabei wohl um schriftliche Zusammenfassungen sowie Berechnungen – ohne eine Grundlage für die industrielle Anwendung. In solchen Fällen ist es besser, sich an die zuständigen Planungsbüros zu wenden oder selbst mit Software-Simulationen zu experimentieren, um zumindest eine ungefähre Vorstellung zu bekommen.