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Unterschied zwischen herkömmlichem Diesel und hydriertem Diesel: Hydrierter Diesel ist umweltfreundlicher als nicht-hydrierter Diesel. Zudem entsteht durch den höheren Wasserstoffgehalt mehr Wärmeenergie bei der Verbrennung. Der Grund ist die Hydrierung, eine der wichtigsten Raffinierungsmethoden für Erdölprodukte. Es bezeichnet den Prozess, bei dem unter Wasserstoffdruck und in Gegenwart eines Katalysators schädliche Verunreinigungen wie Schwefel, Sauerstoff und Stickstoff in Ölen in entsprechendes Schwefelwasserstoff, Wasser und Ammoniak umgewandelt und damit entfernt werden. Zudem werden Olefine und Diene hydrogeneriert, wodurch ihre Struktur gesättigt wird. Auch die Aromaten werden teilweise hydrogeneriert, um die Qualität des Öls zu verbessern. Manchmal bezeichnet die Hydrogenisierungsraffination die Raffination und Verbesserung von Leichtölen, während die Hydrogenergiebehandlung die Raffination zur Entswefelung von Schwerölen bedeutet. In den 1950er Jahren wurde die Hydrogenergieverfahren in der Ölraffinerieindustrie eingesetzt und weiterentwickelt. In den 1960er Jahren konnten die Ölraffinerien aufgrund der zunehmenden Anzahl an katalytischen Reformierungsanlagen billiges Nebenprodukt – Wasserstoff – erzeugen. Dadurch wurde die Anwendung der Hydrogenergie zur Reinigung von Ölen immer wichtiger. Laut Statistiken aus den frühen 1980er Jahren machte die Hydrokrakeierung in den wichtigsten Industriezweigen 38,8 % bis 63,6 % der Raffineriekapazitäten für Rohöl aus. Die Hydrogenisierungsreinigung kann zur Reinigung von Benzin, Kerosin und Diesel aus verschiedenen Quellen verwendet werden. Ebenso kommt sie zur Reinigung von Rohstoffen für die katalytische Reformierung sowie zur Reinigung von Schmierölen und Erdwachsenen zum Einsatz (siehe Farbfoto). Zudem wird sie zur teilweisen Hydrogenisierung der Aromaten in Flugkraftstoffen, zur Hydrogenisierungsdesulfurisierung von Kraftstoffen sowie zur Entfernung von Schwermetallen und zur Vorbehandlung von Schweröl eingesetzt. Der Wasserstoffdruck liegt in der Regel bei 1–10 MPa, die Temperatur bei 300–450 °C. Die aktiven Metallkomponenten in Katalysatoren sind in der Regel zwei der Metalle Molybdän, Wolfram, Kobalt und Nickel (sogenannte binäre Metallkomponenten). Der Träger des Katalysators besteht hauptsächlich aus Aluminiumoxid; gelegentlich werden auch kleine Mengen an Siliziumoxid, Molekülsieben sowie Boroxid hinzugefügt. Manchmal wird außerdem Phosphor als Katalysatorzusatz verwendet. Für die Wasserstoffierung des aromatischen Anteils im Jetkraftstoff werden Metalle wie Nickel und Platin verwendet. Für die selektive Hydrogenierung von Dienen wird häufig Palladium verwendet.
Wie wird bei Ihrem Unternehmen mit abgenutzten Katalysatoren, die Edelmetalle enthalten, umgegangen?
Es gibt keine guten Lösungen – man muss es an qualifizierte Unternehmen verkaufen
Danke für den Unterschied zwischen den Konzepten – die Erklärung ist sehr detailliert