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Die Raffineriebranche scheint eine Branche mit Überkapazitäten im Energiebereich zu sein. Ist die Feinchemie jetzt auch schon durchschnittlich? Die großen Planungsbüros haben in letzter Zeit nicht mehr viele Projekte
Ich glaube nicht. Ich denke, viele Technologien müssen noch weiter verbessert werden. Ich erinnere mich, dass jemand gesagt hat, dass die Fläche der Chemiefabriken in der Zukunft immer kleiner werden wird und die Anlagen ebenfalls immer kleiner ausfallen werden – das hängt jedoch von den technologischen Fortschritten ab.
Schauen Sie sich das Verhältnis von Investitionen zu Erträgen an – schließlich herrscht derzeit großes Umweltdruck. Das Entwicklungsmodell, bei dem die Umwelt auf Kosten der Umwelt verschmutzt wurde, ist im Grunde bereits am Ende angelangt. Man kann nicht sagen, dass die Chemieindustrie eine Industrie im Niedergang ist – vielmehr befindet sich die Chemieindustrie derzeit in einer Sackgasse. Die Tatsache, dass es inländische Forschungsinstitute gibt, die weniger arbeiten, könnte Ihnen diese Illusion vermitteln. Schließlich gibt es heutzutage weniger Chemiefabriken, die mit niedrigen Standards und geringen Investitionen betrieben werden. Solche Projekte werden kaum noch genehmigt. Zudem können inländische Forschungsinstitute keine besonders anspruchsvollen Projekte umsetzen. In den letzten Jahren hatte ich mit einigen solchen Projekten zu tun – und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Zeiten, in denen inländische Forschungsinstitute einfach nur überholte ausländische Projekte kaufen und sie lokal anpassen konnten, vorbei sind. Wenn inländische Forschungsinstitute weiterhin nicht innovativ vorgehen, wird es für sie noch schwieriger werden
Auf keinen Fall. Derzeit gibt es viele Anforderungen an Menschen mit hohem Bildungsgrad
Die Raffineriebranche kann sich doch wandeln – muss man unbedingt an einem Baum erhängt werden?
Wenn man die Zukunft des Chemiebereichs betrachtet, dann gibt es keine Möglichkeit
Die heutige Großchemie stößt aufgrund von sinkender Nachfrage, steigenden Arbeitskosten, Umweltverschmutzung sowie Kosten für Rohstoffe – insbesondere importierte Rohstoffe – auf erhebliche Schwierigkeiten. Doch diese Faktoren treten auch in anderen Branchen auf. Mitarbeiter aus der Chemiebranche können auch in andere verwandte Branchen wechseln, wie z. B. die Alltagschemie, die Leichtindustrie, die Materialchemie oder die Erneuerbaren Energien.
In der heutigen Ära der Hochtechnologie werden veraltete Chemiefabriken letztendlich abgelöst – zudem werden die Umweltanforderungen immer strenger