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In der Branche der Verpackungsdrucktechnik bleibt die Behandlung von VOCs weiterhin ein Schwerpunkt. Im Jahr 2015 haben viele Unternehmen Maßnahmen zur Reduzierung der VOCs ergriffen – und bereits einige Erfolge erzielt. Es gibt auch verschiedene Verfahren zur Behandlung: Es gibt Unternehmen, die auf Methoden zurückgreifen, bei denen hohe Investitionen in Ausrüstung sowie hohe Betriebskosten anfallen; es gibt wiederum Unternehmen, die die einfachste Methode – das Verbrennen – nutzen. Zudem gibt es noch Ansätze, bei denen die Probleme bereits an der Quelle beseitigt werden, indem saubere Produktionsverfahren angewandt werden. Die verschiedenen Anwendungsmethoden erzielen unterschiedliche Ergebnisse. Laut Branchenstatistiken machen die Unternehmen, die die Verbrennungsmethode nutzen, mehr als 46 Prozent aus. Die Verbrennungsverfahren umfassen das direkte Verbrennungsverfahren, das regenerativ direkte Verbrennungsverfahren, das katalytische Verbrennungsverfahren sowie das regenerativ katalytische Verbrennungsverfahren. Bei direkter Verbrennung liegt die Temperatur bei etwa 700 °C. Für eine kontinuierliche Verarbeitung ist eine hohe Konzentration an VOCs in den Abgasen erforderlich – eine Bedingung, die im Druckverfahren in der Regel nicht erfüllt werden kann. Die speichernde Direktverbrennung nutzt die Methode des direkten Wärmetauschs, um die Wärme aus den Verbrennungsabgasen im Speichermaterial zu sammeln. Das hochtemperierte Speichermaterial heizt anschließend die zu behandelnden Abgase direkt auf – dadurch wird eine gute Energieeinsparung erzielt. Die katalytische Verbrennungsmethode ist eine Methode, bei der Abgase durch eine Katalysatorschicht geleitet werden, wodurch unter dem Einfluss des Katalysators die organischen Abgase verbrannt werden und so schädliche Stoffe aus den Abgasen entfernt werden. Durch das Vorhandensein eines Katalysators liegt die Zündtemperatur bei der katalytischen Verbrennung bei etwa 250–300 °C. Der Energieverbrauch ist im Vergleich zur direkten Verbrennung deutlich geringer, und die Umsetzung ist außerdem einfacher. Die wichtigsten Quellen für VOC-Emissionen in der Verpackungsdruckindustrie sind die Druckphase, das Trocknen nach dem Drucken, die Verklebung sowie die Reinigungsprozesse. Der Athene-Biomasse-Heißluftofen ist eine Wärmeerzeugungsanlage, die Funktionen wie Verbrennung, Wärmetausch, Staubentfernung, Luftzirkulation und Abgasabfuhr in einem Gerät vereint. Die freigesetzte Temperatur beträgt über 250 °C. Bei der Trocknung im Bereich der Verpackungsdruckindustrie können die Abgase direkt verbrannt werden, wodurch eine bessere Energieeinsparung erreicht wird.
Derzeit wird RTO noch recht häufig verwendet