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Hallo zusammen, ich bin Anfänger im Bereich der Ventile und hätte eine Frage: Bei welchen Temperaturen können Ventile aus den Materialien CF8, CF8M, CF3 und CF3M eingesetzt werden? Wie soll ich auf dem Schild die Temperaturwerte von Minimum bis Maximum eintragen? Ich bitte um Ihre Ratschläge
Überkaltventile widerstandsfähig gegen -254 °C (flüssiges Wasserstoff) bis -101 °C (Ethylen)
Je nach Anforderungen der Betriebsbedingungen – falls keine solchen Anforderungen vorliegen, geben wir in der Regel -29 bis 300 Grad Celsius an. . Natürlich hängt es auch davon ab, ob sich im Ventil noch andere Materialien befinden, wie zum Beispiel Kautschuk oder PTFE. Kurz gesagt: Man verwendet den, bei dem die Temperatur niedriger ist. .
Es handelt sich um eine fest verschlossene Konstruktion. Doch bei der Überprüfung der Materialien 304 und 316 stellte ich fest, dass die zulässigen Temperaturen zwischen -268 und 649 °C liegen. Können diese Materialien wirklich niedrige sowie hohe Temperaturen aushalten?
Sowohl die Untergrenze von -268 als auch die Obergrenze von 649 erfordern eine Bearbeitung, um diese Temperaturen zu erreichen. Normalerweise haben Kunden keine solchen Anforderungen – daher wird in der Regel keine Bearbeitung vorgenommen. Man muss es also nicht so hoch schlagen. . .
Kann 304 bis -100 Grad erreichen? Um das zu erreichen, welche Vorgehensweisen sind erforderlich? Bitte geben Sie mir Rat
Das ist möglich. Die Kryotherapie, auch als Tiefkühlbehandlung bezeichnet, bedeutet, dass die Ventile für eine Weile in flüssigem Stickstoff aufbewahrt werden. Wenn sie danach noch undichte Stellen aufweisen, müssen diese repariert werden. Falls keine Undichtigkeiten vorhanden sind, können die Ventile weiterhin verwendet werden
Die Materialien der Ventile – CF8, CF8M, CF3, CF3M – sind alle aus austenitischem Edelstahl gefertigt. Sie eignen sich für korrosive Medien bei Arbeitstemperaturen zwischen -196 °C und 600 °C.
Wenn auf dem Ventil eine Temperatur angegeben wird, dann geschieht das nicht nach der Temperatur des Materials: 1: Es wird die konstruierte Temperatur angegeben – also die Temperatur, die in den Konstruktionsvorgaben gefordert wird. Oder es wird die Temperatur gemäß den Vorgaben des Herstellers angegeben. Wenn man die Temperatur des Materials als Grundlage nimmt, kommt man auf einen geringeren Wert. 2: Bei CF8, CF8M, CF3 und CF3M gibt es eine Druckkurve für die Temperatur des austenitischen Edelstahls. Unter Normalbedingungen kann durch Wärmebehandlung eine Temperatur von 649 °C erreicht werden (theoretischer Wert). Unter Druck sinkt jedoch die Temperatur der Komponenten im Ventil! Man kann sich das Handbuch zur Ventilgestaltung oder entsprechende Fachbücher ansehen. 3: Solche Ventile können in Kältetechniksystemen oder bei tiefen Temperaturen eingesetzt werden – allerdings müssen sie einer Kältestoßbelastung standhalten. Je nach Gestaltungsstandard gibt es zwei Arten: -46 °C, -110 °C. Die Behandlung erfolgt mit Alkohol plus flüssigem Stickstoff (im veränderbaren Verhältnis). 4: Das Einlegen des Ventils in flüssigen Stickstoff dient zur Überprüfung bei extrem niedrigen Temperaturen. In der Regel müssen die Materialien bereits während der Verarbeitung einer entsprechenden Tiefkühlbehandlung sowie Kältestoßbehandlung unterzogen werden! Prüfen Sie die Deformationsmenge des Materials! Das bedeutet, dass die Dichtleistung der Ventile bei normalen Temperaturen den Anforderungen entspricht – und das auch bei extrem niedrigen Temperaturen! Zwei Tests müssen durchgeführt werden! 5: Die Korrosionsbeständigkeit ist relativ – in vielen anspruchsvollen Umgebungen eignet sich auch Austenitstahl nicht. Es ist notwendig, je nach Situation das geeignete Material auszuwählen!
1. Was die maximale Einsatztemperatur der Materialien angeht, so sind in den Standards Grenzen festgelegt. Schauen Sie sich dazu die Tabellen zu Temperatur und Druck für die Materialgruppen in ASME B16.34 an – die dort angegebene maximale Temperatur ist die höchste Temperatur, bei der diese Materialien verwendet werden dürfen. Allerdings gibt es für einige Materialien in den Anmerkungen weitere Einschränkungen, daher muss man alles zusammen betrachten. 2. Diese austenitischen Edelstähle können bei -169 °C eingesetzt werden, doch zur Verwendung bei dieser Temperatur muss das Material einer Tiefkühlbehandlung unterzogen werden; daher sind sie nicht einfach für den Einsatz bei niedrigen Temperaturen geeignet. 3. Es hängt von den Betriebsbedingungen ab. Wenn das Material hauptsächlich in korrosionsresistenten Anwendungen verwendet wird, sollte die Temperatur für diese Austenitstähle nicht über 350 Grad Celsius liegen. In Hochtemperaturanwendungen muss man berücksichtigen, dass ein zu niedriger Kohlenstoffgehalt dazu führt, dass die Steifigkeit bei hohen Temperaturen zu schnell abnimmt. Deshalb sollte der Kohlenstoffgehalt angemessen erhöht werden – beispielsweise bei CF8C. 4. Die auf der Plakette angegebenen Mindest- und Maximaltemperaturen müssen zur Materialverarbeitung sowie zu den tatsächlichen Betriebsbedingungen passen – man muss lernen, sie flexibel anzuwenden.
Zur Ergänzung: Das F in CF8 bedeutet, dass das Material bis zu 650 Grad Celsius verwendet werden kann. Bei Temperaturen über 650 Grad wird stattdessen H verwendet.