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Wir haben Abwässer, die hauptsächlich Stärke enthalten sowie geringe Mengen an Ölen (aus der Reinigung von Geräten). Die Abwässer werden durch Gitter, Reinigungsanlagen, aerobe Behandlung, zweistufiges Sedimentieren, Sandfiltration aufbereitet, bevor sie abgeleitet werden. Im ersten und zweiten aeroben Behandlungsbecken lässt sich die Farbe nicht regulieren; das Wasser in den anderen Becken ist hingegen klar. Während des Prozesses werden ständig Substanzen wie Diphosphatkalium und Harnstoff zugegeben, um den Schlamm zu verstärken. Die Belüftungsdauer beträgt 2 Stunden, danach folgen 1 Stunde Ruhezeit. Der pH-Wert liegt im Normalbereich. Wie soll man dieses Problem lösen?
Die Wasserqualität im aeroben Bereich wird plötzlich dunkel – in der Regel ist dies auf einen Mangel an DO zurückzuführen, begleitet von einem Anstieg des Substrats. Wenn im Anfangssetzbecken des Systems Schlamm vorhanden ist, bedeutet das, dass das Rohwasser nicht ausreichend hydrolysiert und acidifiziert wurde. Die großen Moleküle der organischen Stoffe konnten dabei nicht zerlegt werden. Dadurch kann es zu Problemen kommen – die Entfernung dieser Stoffe in der anaeroben Phase nimmt ab. Das führt wiederum zu einer erhöhten COD-Konzentration im Wasser sowie zu einer höheren Belastung des Systems. In solchen Fällen kann es vorübergehend zu einem Mangel an Sauerstoff kommen. Nach der Phase mit unzureichendem DO wird ein Teil der Bakterienstämme in den Zellklustern intrinsisch verbraucht oder sogar abgetötet, das Abwasser wird dunkel und die Suspensionsstoffe nehmen zu. Nach dem Tod eines Teils des Schlammes ist die ursprüngliche Belüftungsmenge bereits zu hoch, wodurch der DO-Wert auf das Niveau vor dem Anstieg oder sogar darüber ansteigt. Die Entfernungseffizienz im aeroben Bereich nimmt stetig ab, die Abwasserkonzentrationen überschreiten erheblich die zulässigen Werte – um das Ein- bis Zehnfache. Schließlich bricht die gesamte Bakteriengemeinschaft zusammen.
Wird die Belüftung nicht die ganze Zeit über durchgeführt?
Bei der Aktivschlammverfahren ist das ein normales Phänomen – wenn die Zeit im aeroben Bereich verlängert wird, ist das Abwasser am Ende wieder in Ordnung
Nach der Beschreibung wird vermutet, dass es an ausreichender Belüftung sowie an zu niedrigem Sauerstoffsättigungspunkt liegt. Eine kontinuierliche Belüftung kann dazu beitragen, den Sauerstoffsättigungswert zu verbessern.
Was oben gesagt wurde, hat durchaus Sinn. Ich empfehle dem Autor, entsprechend den aufgeführten möglichen Ursachen anzupassen und es ein paar Tage auszuprobieren