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Nach einem Defekt der Thermoelemente in den Texaco-Öfen: Welches Gas – Kohlendioxid oder Methan – gibt bei der Bestimmung der Ofentemperatur genauere Werte?
Nach einem Defekt der Temperatursonde des Ofens kann man nur anhand der Verbrennungsbedingungen der Flammen sowie des Zustands des Ofeninneren urteilen
Von der Düse aus betrachtet, ist die Flamme im Inneren ziemlich hell und weißlich – das bedeutet, dass die Ofentemperatur zu hoch ist
Tatsächlich kann die Beurteilung der Ofentemperatur nicht allein anhand eines einzigen Indikators erfolgen – man muss verschiedene Faktoren zusammen betrachten. Was Ihre Frage angeht: Methan ist in der Regel empfindlicher, doch es müssen auch die anderen Bestandteile berücksichtigt werden, um festzustellen, ob es zu Widersprüchen in den Parametern kommt
Was oben gesagt wurde, stimmt: Bei chemischen Prozessen sollte man niemals nur einen einzelnen Punkt betrachten, sondern muss vielmehr mehrere Punkte zusammen analysieren.
Methan ist genauer, oder? Je höher die Temperatur, desto niedriger der Methangehalt
Es werden viele Faktoren berücksichtigt, darunter weitere Temperaturmesspunkte des Ofens, Methan, Kohlendioxid sowie die Form der Abfälle
Bei Methan: Bei hoher Ofentemperatur ist der Methangehalt niedrig. In Kombination mit den Daten aus den vor Ort durchgeführten Probenanalysen kann man auch das Sauerstoff-Kohlenstoff-Verhältnis betrachten – dieses steht in direktem Verhältnis zur Ofentemperatur. Zudem lässt sich die Temperatur der Abgase ermitteln. Auf diese Weise kann man aus verschiedenen Aspekten eine Beurteilung vornehmen
1. Anhand des Diagramms lässt sich schnell erkennen, dass Methan beeinflusst wird, während es bei Kohlendioxid mehr Einflussfaktoren gibt und die Genauigkeit geringer ist. 2. Die endgültige Beurteilung erfolgt anhand der Schlackenstruktur im stabilen Zustand des Kohlestoffs